Di 29.06. at 18:00 Europa literarisch: Ungarn
In Lesung und Gesprach LA¡szlA³ MA¡rton Autor, Budapest Moderation Thomas Wohlfahrt Literaturwerkstatt Berlin
-Europa literarisch- prasentiert im Juni einen Dialog: Uber Ungarn, Europa und die Verwunderung, die sich einstellt, wenn der Innenblick dem Blick von außen begegnet. LA¡szlA³ MA¡rton und Yoko Tawada haben das schriftliche Gesprach geführt, das 2009 in der Edition Thanhauser erschien: -Sonderzeichen Europa-. LA¡szlA³ MA¡rton schreibt über Budapest, das Leben in dieser Stadt in den letzten Jahren und das Abflauen postsozialistischer Hoffnungen; Yoko Tawada reagiert darauf, setzt den melancholischen Tonen ihre bilinguale Lebendigkeit entgegen. Bestandig wird darüber sinniert, wie ein Dialog zwischen verschiedenen Kulturen überhaupt zu führen sei -¦ LA¡szlA³ MA¡rton wird dieses Buch nun in Berlin vorstellen, Yoko Tawada wird der Lesung beiwohnen und als Diskussionspartnerin zur Verfügung stehen.
LA¡szlA³ MA¡rton (*1959 Budapest) ist einer der einfallsreichsten Erzahler der Generation nach Kertész und NA¡das, er entzückt die Leser und die Kritik stets aufs Neue mit seinen phantasievoll-barocken Texten, mit denen er die Sprache durchdringt. MA¡rton selbst pendelt zwischen dem Deutschen und dem Ungarischen. Er übersetzte u. a. Novalis, Goethe, Kleist und Ingeborg Bachmann, darüber hinaus siedelte er seine eigenen Romane mitunter im deutschsprachigen Raum an, wie z.B. -Die wahre Geschichte des Jacob Wunschwitz- (Paul Zsolnay Verlag 1999). Neben -Sonderzeichen Europa- erschien von MA¡rton zuletzt -Das Versteck der Minerva- (Roman, übersetzt von Wilhelm Droste und Ava ZA¡dor, Folio Verlag 2008).
Ort: Vertretung der Europaischen Kommission in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin
Eintritt frei, kein Nacheinlass
Um Anmeldung bis zum 22.6. wird gebeten unter comm-rep-ber-anmeldung@ec.europa.eu oder Fax: 030. 22 80 23 70
Eine gemeinsame Veranstaltung von European Union National Institutes for Culture (EUNIC) mit der Vertretung der Europaischen Kommission in Deutschland, dem Collegium Hungaricum und der Literaturwerkstatt Berlin.