Sojaanbau durch das Agrobusiness in Brasilie

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Mittwoch 08.06.2022 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Bildung

Sojaanbau durch das Agrobusiness in Brasilie

Sojaanbau durch das Agrobusiness in Brasilien – und Fleischindustrie hier
(Christian Russau, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.)Im Aquarium - Kotbusser Tor

Brasiliens Hauptexportprodukt ist Soja. Dies bedeutet aber Auslaugung der Böden, Vergiftung von Boden, Wasser, Luft, Mensch und Tier durch Agrarchemikalien. Zudem findet der Soja-Anbau überwiegend in der Cerradolandschaft statt und steht mit der Rodung Amazoniens im Zusammenhang. Soja fördert Landkonzentration und Landkonflikte, bedroht kleinbäuerliche, indigene und andere traditionelle Gemeinschaften und schafft wegen der durchindustrialisierten Produktion weniger Arbeitsplätze als die kleinbäuerlich-familiäre Landwirtschaft auf gleicher Fläche schaffen würde. Während Kleinbäuerinnen und -bauern Grundnahrungsmittel wie Bohnen und Reis anbauen, geht es beim Soja um ein Cashcrop-Produkt für den Weltmarkt: 75% des aus Brasilien exportierten Sojamehls geht in die EU und landet hier in den Tiermastanlagen, zu einem Großteil in Deutschland.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe "Das Schlachten beenden".
Mehr Infos zu weiteren Veranstaltungen, Anmeldung und Teilnahme: https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org/vortraege-diskussion-in-berlin-das-schlachten-beenden/

Kontakt: Gemeinsam gegen die Tierindustrie Ortsgruppe Berlin-Brandenburg
berlinbrandenburg@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

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