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Die ersten Ermittlungen der beiden Kriminalbeamten ergeben, dass Dillinger am Tag seines Todes joggen gehen wollte und dabei anscheinend von einem Profikiller getötet wurde. Kurz vor dem Attentat hatte der Ex-Ministerpräsident zusammen mit anderen Verantwortlichen einem Untersuchungsausschuss des Landtags, der das Scheitern eines Bauprojektes auf dem Stuttgart-21-Gelände unter die Lupe nimmt, Rede und Antwort stehen müssen. Lannert und Bootz gehen dieser Spur nach und lernen die Drahtzieher des Immobiliengeschäfts „Gleisdreieck" kennen. Mit dem Deal war eine Landesbürgschaft in zweistelligen Millionenbereich gekoppelt – ein Skandal!Bald stoßen die Tatort-Hauptkommissare aus Stuttgart im Fall „Der Inder" auf den Architekten Busso von Mayer, der das visionäre Bauprojekt auf dem Areal von Stuttgart 21 geplant hatte. Die Finanzierung entpuppte sich jedoch als schwierig und erst als ein Inder als Investor einsprang, konnte die Umsetzung des Bauvorhabens eingeleitet werden. Der Inder erwies sich jedoch als Hochstapler und das Geschäft platzte.Im darauffolgenden Prozess wurde Busso von Mayer zu einer Haftstrafe verurteilt. Jetzt muss er tatenlos mitansehen, wie seine architektonischen Visionen zerstört werden. Hat Busso von Mayer etwa den Auftragskiller engagiert, um Rache an Dillinger zu üben? Der Freigänger gibt bei seiner Vernehmung durch die Kripo bereitwillig zu, dass er sich als Bauernopfer sieht und eine Menge Wut im Bauch auf die verantwortlichen Politiker angestaut hat. Dennoch können sich die erfahrenen Ermittler Thorsten Lannert und Sebastian Bootz nur schwer vorstellen, dass der Architekt den Mord in Auftrag gegeben hat.Im Laufe der Ermittlungen zeichnet sich ein weitreichendes Netz aus Macht und Manipulation ab. Geschah der Mord an Jürgen Dillinger vielleicht gar nicht aus einem wirtschaftskriminellen Motiv heraus?