Musikwissenschaftler, Zeitgenossen und Mitwirkende der Opernproduktion »Orpheus und Eurydike« informieren und diskutieren, wie facettenreich und vielschichtig das musikalische Schaffen Kreneks ist - speziell das reiche Opernschaffen. Von einer Mischung aus neuer Harmonik und Jazz über Zwolftonwerke und seriellen Kompositionen, Phasen des Neoklassizismus, der Romantik und der elektronischen Experimente reicht das Spektrum der Musik von Ernst Krenek. Nicht ohne Grund bezeichnete ihn der Pianist Glenn Gould als »The One-Man History of Twentieth-Century Music«. Damit wird dem singularen und fast unglaublichen Faktum Rechnung getragen, dass das Werk des Komponisten, der 1938 in die USA emigrierte, eine Zeitspanne von mehr als sieben Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts umfasst.
FR 05.02.2010 | 17.00-18.30 Uhr | Musikclub, Eintritt frei
Krenek und sein Jahrhundert
Impulsreferat: Matthias Henke (Musikwissenschaftler, Siegen)
Diskussionsrunde: Brigitte Hamann (Historikerin, Wien), Habakuk Traber (Musikwissenschaftler, Berlin), Ernst Kovacic (Musiker, Wien), Gladys Krenek (Ehrenprasidentin der Ernst Krenek Institut Privatstiftung, Krems / Palm Springs)
SA 06.02.2010 | 15.00-16.30 Uhr | Musikclub, Eintritt frei
Kreneks Opernschaffen
Impulsreferat: Lothar Knessl (Musikwissenschaftler, Wien)
Diskussionsrunde: Birgit Meyer (Operndirektorin, Koln), Michael Scheidl (Regisseur, Wien), Reinhard Schmiedel (Musiker, Leipzig)
SA 06.02.2010 | 17.00-18.30 Uhr | Musikclub, Eintritt frei
Orpheus und Eurydike
Impulsreferat: Eva Maria Stockler (Musikwissenschaftlerin, Donau-Universitat Krems)
Diskussionsrunde: Lothar Zagrosek (Dirigent, Berlin), Matthias Henke (Musikwissenschaftler, Siegen), Karsten Wiegand (Regisseur, Weimar), Bernadette Reinhold (Oskar-Kokoschka-Zentrum, Wien)
Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt
10117 Berlin