Legenden des Jazz - Tribute to John Coltrane

ICAL

Wissmannstraße 32 12049 Berlin - zum Stadtplan

Sonntag 24.02.2019 - Anfangszeit: 16:00 Uhr

Kategorie: Musik

 Legenden des Jazz - Tribute to John Coltrane

Heute in der WERKSTATT DER KULTUREN
Eine Veranstaltung im Rahmen des BLACK HISTORY MONTH 2019

Der Februar wird Schwarz! Jazz-Saxophonist, Komponist, Produzent und Kurator FUASI ABDUL-KHALIQ führt als Bandleader der LITTLE BIG BAND die Erfolgsgeschichte des 2018 gegründeten und hauseigenen World-Jazz-Ensembles dieses Jahr fort. Wir starten im Black History Month mit einer 4-teiligen Tribute-Konzerte-Reihe und zelebrieren heute John Coltrane!

Besetzung:

Joel Holmes - piano
Charles Sammons - bass
Eric Vaughn - drums
Fuasi Abdul-Khaliq - ten sax
Ben Kraef - ten sax
Jumaa Alexander - Vocals

John Coltrane

John William „Trane“ Coltrane (*1926, †1967) war ein bedeutender US-amerikanischer Jazzmusiker. Anfangs spielte er Altsaxophon, seit den frühen 1950er Jahren fast ausschließlich Tenor- und ab 1960 auch Sopransaxophon. Seine Innovationen und sein inspiriertes Spiel beeinflussten die Jazzwelt nachhaltig.

Coltranes eigener Stil entwickelte sich in der Ära des Modern Jazz vom Hard Bop bis zum Modalen Jazz und geht schließlich sogar zum Free Jazz über. In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre entfaltete er, unter anderem von Dexter Gordon beeinflusst und über Charlie Parker hinausgehend, seine eigene Spielweise, die einen sehr durchdringenden hellen Klang auf seinem Tenorsaxophon mit extremer rhythmischer Verdichtung der Notenwerte verband, bei gleichzeitiger Erweiterung und Verfeinerung des Bebop-Vokabulars im harmonisch-melodischen Bereich.

Diese Spielweise wurde von dem amerikanischen Jazzkritiker Ira Gitler mit dem Begriff „sheets of sounds“ (Übersetzung: „Klangflächen“) bezeichnet. Nachdem Coltrane durch seine Zusammenarbeit mit Miles Davis die modale Spielweise kennengelernt hatte, vertiefte er sich in zunehmendem Maße in Experimente mit Skalen und deren Möglichkeiten. Auch von der indischen Musik (Ravi Shankar) beeinflusst fiel die Wahl des Vornamens für einen seiner Söhne auf Ravi, Ausdruck seiner Bewunderung für den Sitar-Virtuosen. Ab Mitte der 1960er-Jahre öffnete er sich auch freien Spielformen, wie etwa auf dem Album Ascension (1965), und erforschte in seinem Spiel die sich ihm dadurch bietenden Möglichkeiten konsequent. All diese Erkundungen und Erkenntnisse fanden Eingang in Coltranes letzte Platteneinspielung Expression, die von vielen als sein Vermächtnis angesehen wird.

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