Konzert: Chiles eigener Klang. 40 Jahre Musik im politischen und kulturellen Gedächtnis

ICAL

Friedrich Ebert Stiftung, Hiroshimastr. 17 10785 Berlin - zum Stadtplan

Montag 25.02.2013 - Anfangszeit: 18:00 Uhr

Kategorie: Musik

40 Jahre sind vergangen, seit der Putsch der chilenischen Militärjunta der demokratischen Regierung des Arztes Salvador Allende ein jähes Ende setzte. Im politischen und kulturellen Gedächtnis vieler Menschen in Chile lebt diese Zeit des hoffnungsvollen Aufbruchs für eine sozial gerechtere Gesellschaft weiter. Dabei kommt der Musik eine besondere Bedeutung zu, denn der wichtigste sozialengagierte Sänger, Musiker und Theaterregisseur Chiles und ganz Südamerikas, Víctor Jara, hatte seine Kunst ganz in den Dienst der Unidad Popular gestellt. Am Tag des Putsches wird er mit Tausenden anderen in das zum Gefangenenlager umfunktionierte Chile-Stadion verschleppt, gefoltert und 3 Tage später erschossen. Das Stadion trägt seit 2003 seinen Namen. Víctor Jara bleibt mit seiner Musik, die kunstvoll Protest, Poesie und Folklore auch für die ländliche Bevölkerung verbindet, unvergessen.


Auch die junge Sängerin Pascuala Ilabaca sieht sich in dieser Tradition. Ihre eigenen Lieder handeln von Respekt vor der indigenen Bevölkerung und vor den natürlichen Ressourcen der Erde. Ihr großes Vorbild ist die über Chiles Grenzen hinaus bekannte Sängerin Violeta Parra. Pascuala Ilabaca möchte mit ihrer Band Fauna zeigen "wie Chile heute klingt".





Mehr Infos im Internet:

http://www.fes.de/sets/s_ver.html

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