"How High the Moon" - das aktuelle Projekt von Johanna Schneider und Marc Brenken ist eine Hommage an den Mond, der nicht umsonst Thema vieler bekannt gewordener Musikstücke und Gedichte ist.
So wird er mal zum Sinnbild für die scheinbar unerreichbare Liebe ("I Wished on the Moon"), oder dient als romantische Szenerie ("Moonlight in Vermont"). Selbst seine Nichtexistenz kann dem einen oder anderen zu einem nachtlichen Kuss verhelfen, so wie dem Parchen aus dem Song "No Moon At All", das sich im schummrigen Licht der Mondfinsternis ganz wohl zu fühlen scheint.
Hell strahlend wie die Sonne steht der Vollmond in zwei anderen Titeln des Programms am Himmel. So wird er gar als "Midnight Sun" besungen oder verleitet zu einem leidenschaftlichen "Moondance". Dass jedoch nicht nur positive Assoziationen geweckt werden, zeigt wiederum der Song "Cajun Moon", der den Mond als mystischen Unheilsboten beschreibt.
Die verschiedenen Gesichter des Mondes finden sich auch in der musikalischen Vielfalt des Programms wieder - gefühlvolle Jazzballaden, bekannte Swing-Standards sowie geschmackvoll arrangierte Bossa Novas und Groovenummern wechseln sich ab.
Johanna Schneider gehort zur neuen Generation junger deutscher Jazztalente.
Nachdem die 24-jahrige Sangerin im Sommer 2009 ihr Vordiplom an der Musikhochschule München absolvierte, wechselte sie vor kurzem an die Essener Folkwang-Hochschule, um dort ihr Gesangsstudium fortzusetzen. Als Bandleaderin tourt sie mit ihrem Quartett (mit Tizian Jost / Klavier, Andi Kurz / Kontrabass und Bastian Jütte / Schlagzeug) deutschlandweit durch Jazzclubs und schafft es immer wieder, das Publikum mit ihrer warmen, charismatischen Stimme zu verzücken.
Sie spielte mit Musikern wie Martin Scales (HR Big Band), Guido May (Pee Wee Ellis), Jan Eschke (Charly Antolini), Christian Elsasser (Klaus Doldinger) und besuchte u. a. Masterclasses von Sheila Jordan, den New York Voices, Peter OA'Mara und Peter Bernstein. Ihr Repertoire umfasst alle Facetten des Jazz - Swing, Balladen, Bosa Nova, aber auch Eigenkompositionen mit Pop-Einflüssen.
Marc Brenken (Klavier) ist seit seinem Studium an der Essener Folkwang-Hochschule vor allem durch eigene Projekte als Bandleader und Komponist bekannt.
2006 erschien sein Debutalbum "Eight Short Stories" mit dem Marc Brenken - Christian Kappe Quartett, 2009 folgte "It Could Happen to You" mit Alex Morsey (Kontrabass) und Marcus Rieck (Schlagzeug). Konzertreisen führten ihn u. a. nach Rumanien, Spanien, Norwegen und in den Libanon.
Beginn 21 Uhr
Tischreservierung Café Oberwasser: Tel. 030 - 44 83 719
http://www.oberwasserberlin.eu
Der Eintritt ist frei!.