Auf diesen Termin ist auch 2011 Verlass. :-)
Die jahrliche Musikfete zum Sommeranfang macht Berlin zu einem gigantischen Freiluft-Festival. Alle Bühnen ab 16 Uhr, überwiegend Open-Air, einige Indoor.
Pressemeldung von der verlinkten Website, wo auch das Programm nach Bezirk und Genre angezeigt werden kann.
Turmblasen
Zum ersten Mal werden sich Berliner Posaunenchore an der FAªte de la Musique mit einer halbstündigen Aktion beteiligen. Punkt 18:30 Uhr erklingen die Blaser von oder vor Kirchtürmen in Alt-
Karow, Friedrichshagen, am Humboldthain, in Niederschonhausen, Pankow, Treptow-Kopenick und Wedding.
Jazzfans werden beim Kulturkaufhaus Dussmann, im Nikolaiviertel oder beim Free-Jazz im -Wendel- auf ihre Kosten kommen. Die jazzwerkstatt am Walter-Benjamin-Platz in Charlottenburg bietet
sogar eigens Jazz für Kinder an. Noch nie gab es bei der FAªte de la Musique in Berlin so viele Jazz-Acts der unterschiedlichsten Stilrichtungen.
Klassikprogramm mit Uraufführung
Der Joseph-Joachim-Konzertsaal der Universitat der Künste in der Bundesallee ist in diesem Jahr erstmals dabei, ebenso die
Schostakowitsch-Musikschule am Theater Karlshorst. Die Jeunes Classique der UdK gastieren diesmal im Humboldt-Carré, die Klassik-Talente des Julius-Stern-Instituts wieder im Roten
Rathaus.
Ein Gedenkkonzert für die Opfer der Naturkatastrophe stellen die 23 Musiker des -Young Asian Chamber Orchestra Berlin- mit zahlreichen
Gasten im Chinesischen Kulturzentrum auf die Beine. Dort gelangen u.a. drei Lieder für Sopran und Streichorchester nach einem Gedicht über das Erdbeben in Japan zur Uraufführung!
Orgel- und Vokalmusik Eine breite Auswahl an Chormusik lockt ins Russische Haus, in die
St. Marienkirche, in die Hedwigskathedrale und in die Humboldt-Universitat. Ganz in der Nahe hat das Restaurant Quarré im Hotel Adlon Kempinski ein reines A-cappella-Programm im Angebot.
Osteuropaische Folklore ist mit Perepjolotschki und Bulgarian Voices in der Passionskirche vertreten und Weltmusik bietet auch die Werkstatt der Kulturen in Neukolln.
Orgelführungen und Orgelmusik gibt es in der Ostergemeinde im Wedding (16-22 Uhr) sowie ein Nachtprogramm ab 22 Uhr in der
Immanuelkirche Prenzlauer Berg und in der Charlottenburger Luisenkirche.
Franzosische Gaste und Chansons
Stark vertreten ist die franzosische Musikkultur traditionell in Charlottenburg, u.a. im Brel und im Café Theater Schalotte. Chansons gibt es auch im -Aznavourian- in der Rykestrasse sowie im Centre
Francais in der Müllerstrasse. Zwei Bands aus Frankreich, S.MOS und Danakil, gastieren wieder bei der -Frenchy Night- im Kesselhaus
der Kulturbrauerei.
Das unglaublich breite Angebot an Rockmusik, Pop, Funk, Punk, SingerSongwriter, HipHop und der zahlreichen elektronischen
Spielarten zur diesjahrigen FAªte de la Musique lasst sich hier gar nicht darstellen. Viele dieser Musikstile sind auch ab 22 Uhr bei der
FAªte de la Nuit indoor zu erleben.
Straßenmusik Dank der Ausnahmezulassung für Straßenmusik darf am 21. Juni
in der Zeit von 16 bis 22 Uhr in ganz Berlin auf offentlichen Straßen, Platzen und Grünanlagen akustisch musiziert werden,
sofern dies nicht schutzwürdige Einrichtungen wie Krankenhauser,
Kirchen, Schulen oder Gedenkstatten stort. Jeder kann mitmachen,
allerdings nur -unplugged-, ohne elektronische Verstarkung! Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Die GEMA-Lizenzierung für
diesen Tag übernimmt die FAªte Company.
Die FAªte de la Musique, das alljahrlich am 21.6. stattfindende Fest
der Musik, wurde 1982 in Frankreich ins Leben gerufen und verbindet
mittlerweile die Menschen in mehr als 340 Stadten weltweit,
darunter mehr als 20 Stadte und Gemeinden in Deutschland. Berlin
ist seit 1995 dabei und zahlte 2010 - trotz Fußball-WM und
Arbeitstag - mehr als 90.000 Besucher und über 750 Bands,
Ensembles und Solisten auf 87 Bühnen. Hinzu kamen zahlreiche
Spontankonzerte auf Straßen und Platzen.
Die FAªte de la Musique, wie sie in der ganzen Welt gefeiert wird,
erwirtschaftet grundsatzlich keine Einnahmen, sie ist nicht
kommerziell und wird in Berlin von der Senatskanzlei - Kulturelle
Angelegenheiten sowie in diesem Jahr noch durch Mittel der
Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert. Ein Antrag bei
der Lotto-Stiftu