Ost- und westdeutsche Forscherinnen und Forscher ganz unterschiedlicher persönlicher und beruflicher Prägung trafen nach 1990 plötzlich aufeinander. Fortan mussten sie zusammenarbeiten – für beide Seiten eine große Chance, aber auch eine enorme Herausforderung. Wie war das damals, vor 25 Jahren? Wie prägend war die „Wende" für die Wissenschaft? Regierten Vorbehalte und Ängste oder herrschte eher eine Art Pioniergeist, gemeinsam etwas Neues zu schaffen? Und: Wie beurteilt die Wissenschaft die Wiedervereinigung heute? Wurden Chancen genutzt oder sind womöglich neue Gräben entstanden? 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung blicken wir zurück auf interessante, vielleicht auch einschneidende und prägende Begegnungen in der Wissenschaft. Wir haben Zeitzeugen eingeladen, ihre Sicht dieses historischen Ereignisses mit uns zu diskutieren. Diskutieren Sie mit!Unsere Fokus@Helmholtz
am Mittwoch den 28. Oktober 2015
um 18:00 Uhr
im Mauermuseum - Museum Haus am Checkpoint Charlie,
Friedrichstraße 43-48, 10969 Berlin.
Im Anschluss der Veranstaltung wird der Film "Eiskalt vereint. Die Geschichte der letzten DDR- Antarktisexpedition" gezeigt.
Der Eintritt ist wie immer frei. Eintritts-Voucher:Zusätzlich erhalten Sie kostenlosen Eintritt für das Museum, das Sie vor oder nach der Veranstaltung besichtigen können. Bitte bringen Sie nach der Online-Anmeldung unbedingt Ihre E-Mailbestätigung mit.
Zur Anmeldung: http://helmholtz.veranstaltungs-anmeldung.de/
Es diskutieren:
- Manuela Kasper-Claridge, Wissenschaftsjournalistin und Leiterin Business und Science bei der Deutschen Welle
- Jürgen Kocka, Sozialhistoriker, Freie Universität Berlin
- Bernd Rauschenbach, Direktor des Leibniz Institute of Surface Modification (IOM) Leipzig
Moderation: Jennifer Schevardo, Helmholtz-Gemeinschaft