Filmabend "Buffalo Soldiers - Army Go Home!"

ICAL

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Dienstag 23.10.2018 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Museen

Filmabend "Buffalo Soldiers - Army Go Home!"

Schwarzmarkt, Drogenhandel, Korruption – das Bild, das der Spielfilm „Buffalo Soldiers“ vom Alltagsleben der in Deutschland stationierten US-Soldaten zeichnet, ist nicht eben durch militärische Herausforderungen geprägt. Kurz vor dem Fall der Mauer geht den amerikanischen Soldaten der Feind verloren. Stattdessen bekämpfen die G.I.s mit illegalen Aktivitäten ihre Langeweile. Der in Deutschland wenig bekannte Satirefilm „Buffalo Soldiers – Army Go Home!“ ist am Dienstag, den 23. Oktober 2018 im Begleitprogramm der Ausstellung „LITTLE AMERICA. Leben in der Militär-Community in Deutschland“ im AlliiertenMuseum zu sehen. Eingeführt und kontextualisiert wird der Film von der Historikerin Dr. Stefanie Eisenhuth (ZZF Potsdam), die vor kurzem das Buch „Die Schutzmacht. Die Amerikaner in Berlin 1945-1994“ veröffentlicht hat.

Im Gegensatz zu der 1993 erschienenen Romanvorlage von Robert O’Connor machte sich der Film von Regisseur Steven Jordan in den USA wenig Freunde. Nach den Ereignissen vom 11. September verstand das Kinopublikum keinen Spaß, wenn es um das amerikanische Militär ging. In ihrer Einführung geht Stefanie Eisenhuth der Frage nach, wie nah Buch und Film an der Realität sind.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach der Filmvorführung besteht die Möglichkeit, das im Wallstein-Verlag erschienene Buch von Stefanie Eisenhuth „Die Schutzmacht. Die Amerikaner in Berlin 1945-1994“ zu erwerben und signieren zu lassen.

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