Der GeDenkOrt.Charité und die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) laden alle Interessierten herzlich zur Buchvorstellung und Lesung der Lebenserinnerungen des jüdischen Magen-Darm-Arztes Walter Heinemann am 25.03.2026, von 18:00-19:30 Uhr im Carl-Westphal-Hörsaal (Bonhoefferweg 3, Charité Campus Mitte) ein.
Der gebürtige Braunschweiger studierte in Berlin Medizin und war als Assistenzarzt am Rudolf-Virchow-Krankenhaus tätig. In seiner Berliner Zeit hatte er mit vielen ärztlichen Persönlichkeiten (wie Robert Koch oder Rahel Hirsch) Kontakt, wodurch seine mit Anekdoten gespickten Schilderungen auch ein Stück Berliner Medizingeschichte erlebbar machen. Heinemann floh 1935 aus Deutschland und emigrierte über Zwischenstationen in die USA. Seine in New York verfassten Memoiren lagerten jahrzehntelang im New Yorker Leo Baeck Institute. Die Braunschweiger Stadtarchivarin Meike Buck, der Internist Harro Jenss und der Medizinhistoriker Benjamin Kuntz haben sie nun ausführlich kommentiert und reich bebildert herausgegeben.
Bei der Buchvorstellung berichten die Herausgeber:innen von ihren Recherchen, geben einen Einblick in das Leben und Wirken von Walter Heinemann und tragen die Kapitel über seine Berliner Jahre (1901 bis 1912) vor. Frau Dr. Miriam Bistrovic, die Berliner Direktorin des Leo Baeck Institute - New York | Berlin, wird ein Grußwort sprechen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zeit: 25.03.2026, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Carl-Westphal-Hörsaal, Bonhoefferweg 3, Charité Campus Mitte
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