Zeitzeugenbörse: "Wir haben gehungert und gefroren"

ICAL

Dienstag 13.05.2014 - Anfangszeit: 15:00 Uhr

Kategorie: Leute treffen

Vera Burbach
(Jg. 1929)berichtet: War die Lebensmittelversorgung während des Krieges gerade noch erträglich, gab es nach Kriegsende gar nichts und später so wenig,dass wir stän
dig hungern mussten. So blieb nur der Schwarzmarkt oder Hamsterfahrten meiner Mutter auf die Bauernhöfe in der Umgebung von Berlin. Eine große Hilfe war dann später in der Schule die Schwedenspeisung. Zu der knappen Lebensmittelversorgung kam dann im Winter 1945/46 die große Kälte hinzu. Zum Schlafen zogen wir uns nicht aus, sondern an, denn im Schlafzimmer hatten wir ungefähr 0°C. Auch die Schule war nicht geheizt. So saßen wir im Mantel mit Schal und Mütze, nur unsere Finger froren und erfroren, weil wir viel zu schreiben hatten, denn es gab noch keine Schulbücher.

Im zweiten Teil des HALBKREISES geht es um Rückblicke von Zeitzeugen auf Begegnungen mit Schülern und  Journalisten und um Treffen mit internationalen Gästen in der Ackerstraße.

Veranstaltungsort: Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, 10787 Berlin, An der Urania 4 - 10, Ecke Kurfürstenstraße

(Quelle: Internetseite)

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