Kriege, Migrationsbewegungen, Rassismus, Antisemitismus, Klima, ... die Themen und Herausforderungen des täglichen Lebens sind so vielfältig wie die Meinungen darüber. Doch der Umgang damit ist ähnlich: Entweder, wir verstummen oder wir streiten und verfallen in Auseinandersetzungen und Debatten, in denen es nur ein „richtig“ gibt – und das ist die eigene Sicht auf die Dinge, die jede*r versucht, durchzusetzen. Im schlimmsten Fall mit Waffengewalt.
Wie gut können wir persönlich und als Gesellschaft mit anders Denkenden umgehen? Trauen wir uns, unsere eigenen Ansichten auszusprechen? Fühlen wir uns von anderen Sichtweisen bereichert oder sehen wir darin eine Bedrohung? Wie können wir uns bei kontroversen Themen begegnen, ohne zu verstummen oder anders Denkende abzuwerten oder sie gar zu bekämpfen? Die eigene Meinung vertreten, ohne andere zu verletzen. Uns als Menschen offen und neugierig begegnen, sich gegenseitig zuhören und die eigene Sicht der Dinge nicht als die einzige Sicht
begreifen - das alles kann (wieder) entdeckt, gelernt und gelebt werden. Es sind die Grundprinzipien einer dialogischen Haltung.
Wir laden Menschen ein zum Austausch von gemeinsamen Empfindungen, Anliegen, Ängsten und Hoffnungen. Anstatt sich gegenseitig überzeugen zu wollen, können andere Perspektiven in respektvollem Miteinander gehört und betrachtet werden. In einem geschützten Raum in Begleitung einer Moderation wollen wir auf das als trennend Empfundene schauen, um wieder das Verbindende zu entdecken - mit dem Wunsch, diesen Dialograum zu erweitern und weiterzutragen.
Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und bitten um Anmeldung
unter rohdedahl@posteo.de
und kontakt@klaerwerk-berlin.de,
wenn möglich mit einer kurzen Beschreibung, welche Themen Ihnen am Herzen liegen. Wir verwenden diese Angaben ausschließlich, um uns vorab auf die Themen einzustimmen.
Unser Dialog-Treffen findet statt am Samstag, 8. Juni 2024,
13 bis 16 Uhr im Nachbarschaftscafé, Holsteinische Str. 30, 12161 Berlin