Am 25. September 2014, um 19:00 Uhr, im en passant (Schönhauser Allee 58 / U-Bahn Eberswalder Straße).
Einleitung
Ein Thema, zwei Gesprächspartner, 2 x 30 Minuten, Einstieg mit Moderation, danach fishbowl, #pubtalk.
Wer diskutiert?
Sarah Bäumchen, Referentin Energie- und Klimapolitik, WirtschaftsVereinigung Metalle
Marion Jungbluth, Leiterin Team Energie und Mobilität, Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
Alle Gäste des Berliner Pub Talks
Moderation: Dr. Felix Hardach
Einführung: Matthias Bannas
Thema Klimaschutz
Ökosteuer, EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz), Emissionshandel und Wärmedämmung sind nur einige der gesetzlichen Klimaschutzmaßnahmen. Die Notwendigkeit des Klimaschutzes steht nicht zur Debatte. Über die Ursachen – und teilweise auch über die Folgen – ist sich die Wissenschaft weitestgehend einig. Das untermauern die großangelegten Metastudien des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC).
Besserer Klimaschutz ist nicht für lau zu haben. Die Lasten der Maßnahmen trägt allerdings zu einem großen Teil der Bürger als Verbraucher. Energiepreise steigen rasant. Im Gegensatz zur Industrie kann er nicht mit dem Abbau von Arbeitsplätzen oder der Abwanderung ins Ausland drohen. Kann die Belastung für die Bürger reduziert werden? Welche Maßnahmen sind erfolgreich und welche entbehrlich, um den Klimaschutz zu stärken?
Statements der Diskutanten
Sarah Bäumchen: „Die Energiewende braucht die Industrie als Partner. Innovative Grund- und Werkstoffe sind Ausgangspunkt für erneuerbare Energien. Deswegen wird uns eine erfolgreiche Energiewende nur mit und nicht gegen die Industrie gelingen."
Marion Jungbluth: „Energiewende und Klimaschutz sind elementare Gemeinschaftswerke. Um diese wichtigen Projekte zum Erfolg zu führen, brauchen sie die dauerhafte Akzeptanz der Verbraucher. Maßnahmen müssen so ausgerichtet werden, dass sie den Verbrauchern den größtmöglichen Nutzen und den geringstmöglichen Nachteil bringen sowie nachvollzogen werden können."
Anmeldung
Meldet Euch bitte bei Matthias matthias.bannas@gmail.com oder über die Facebook-Seite vom Berliner Pub Talk (www.facebook.com/BerlinerPubTalk) an. Wir freuen uns natürlich auch über spontane Besuche.
Worum geht's beim Berliner Pub Talk?
Politische Diskussionsveranstaltungen kranken häufig an kleinteiligen Themen, großen Podien, langer Dauer und einer mangelhafte Einbeziehung des Publikums. Im Berliner Pub Talk werden in nur 2 x 30 Minuten große Themen auf den Punkt gebracht.
Auf dem Podium sitzen neben dem Moderator zwei Experten. Zwei weitere Sitzplätze sind frei. Der Moderator stellt zwei bis drei Fragen zum Warmwerden. Dann kommt das Publikum ins Spiel. Wer mitdiskutieren möchte, nimmt auf der Bühne Platz. Die Sitzplätze auf der Bühne können jederzeit von neuen Teilnehmern aus dem Publikum durch Abklatschen übernommen werden; fishbowl eben.
Wer steckt dahinter?
Der Berliner Pub Talk wird von Mitgliedern des Toastmaster-Clubs Berliner Redekünstler organisiert.
Verantwortliche Personen:
Matthias Bannas, Leiter Verbandskommunikation beim Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Dr. Felix Hardach, Verwaltungsjurist
Georg Preller, Moderator und Coach
Alan Schapke, Graphiker und Werber
Alexander Schröder, Politikwissenschaftler
Manuela Stamm, Moderatorin
Andrea Tschammer, Graphikerin