Berliner Pub Talk zu Russland im en passant: Zuckerbrot oder Peitsche: Wie sollte der Westen auf das russische Vorgehen in der Ukraine reagieren?

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Schönhauser Allee 58 10437 Berlin - zum Stadtplan

Mittwoch 27.08.2014 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Leute treffen

Berliner Pub Talk zu Russland im en passant: Zuckerbrot oder Peitsche: Wie sollte der Westen auf das russische Vorgehen in der Ukraine reagieren?

Wer diskutiert?

Andrej Gross,Hauptstadtrepräsentant der Deutsche Messe AG
Stefan Liebich MdB (Berlin Pankow), Mitglied im Auswärtigen Ausschuss für die Bundestagsfraktion Die Linke
Alle Gäste des Berliner Pub Talks
Moderation: Manuela Stamm
Einführung: Matthias Bannas

Thema Russland

Die Annexion der Krim durch russisches Militär hat zu einem Tiefpunkt im Verhältnis zwischen Moskau und dem Westen geführt. In Russland populär, wird Putin von westlichen Medien und Politikern als „Brandstifter" gesehen. In Brüssel wurden Sanktionen gegen Russland beschlossen. Washington propagiert eine Politik der Stärke gegenüber Russland.

Doch während Russland für die USA als Handelspartner eine geringe Bedeutung hat, drohen Wirtschaftssanktionen für die EU zum Bumerang zu werden. Wie kann die europäische Außenpolitik trotz möglicher wirtschaftlicher Konsequenzen angemessen auf das russische Vorgehen in der Ukraine reagieren? Welche Rolle hat Deutschland? Und wie können die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen wieder normalisiert werden?

Statements der Diskutanten

Andrej Gross: „ Deutschland und Russland sind sich einander zu wichtig, um sich egal zu sein. Aber rechtfertigt das die „Putin-Versteherei" ? Der Westen darf Russland nicht in die Enge treiben und Russland muss akzeptieren, dass frühere „Brüdervölker" einen anderen Weg als Russland gehen wollen. Staatlich geförderte Haß-Propaganda ist kein guter Ratgeber für eine friedliche Zukunft gleichberechtigter unabhängiger Staaten."

Stefan Liebich: „Wir müssen immer Hoffnung haben und jeden Tag aufs Neue versuchen, eine Lösung auf dem Verhandlungsweg zu erzielen – egal, wie verzweifelt die Lage ist. Alles andere führt ohnehin zu keinem nachhaltigen Ergebnis."

Anmeldung

Meldet Euch bitte bei Matthias matthias.bannas@gmail.com oder über die Facebook-Seite vom Berliner Pub Talk (www.facebook.com/BerlinerPubTalk) an. Wir freuen uns natürlich auch über spontane Besuche.

Worum geht's beim Berliner Pub Talk?

Politische Diskussionsveranstaltungen kranken häufig an kleinteiligen Themen, großen Podien, langer Dauer und einer mangelhafte Einbeziehung des Publikums. Im Berliner Pub Talk werden in nur 2 x 30 Minuten große Themen auf den Punkt gebracht. Auf dem Podium sitzen neben dem Moderator zwei Experten. Zwei weitere Sitzplätze sind frei. Der Moderator stellt zwei bis drei Fragen zum Warmwerden. Dann kommt das Publikum ins Spiel. Wer mitdiskutieren möchte, nimmt auf der Bühne Platz. Die Sitzplätze auf der Bühne können jederzeit von neuen Teilnehmern aus dem Publikum durch Abklatschen übernommen werden; fishbowl eben.

Wer steckt dahinter?

Der Berliner Pub Talk wird von Mitgliedern des Toastmaster-Clubs Berliner Redekünstler organisiert.

Verantwortliche Personen:

Matthias Bannas, Leiter Verbandskommunikation beim Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Felix Hardach, Verwaltungsjurist
Georg Preller, Moderator und Coach
Alan Schapke, Graphiker und Werber
Alexander Schröder, Politikwissenschaftler
Manuela Stamm, Moderatorin
Andrea Tschammer, Graphikerin

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