Ein Thema, zwei Gesprächspartner, 60 Minuten, Einstieg mit Moderation, danach fishbowl, #pubtalk.
Wer diskutiert?
Thomas Robl, Büro Dr. Günter Krings MdB
Jörg Weinrich, Vorstand, Interessenverband des Video- und Medienfachhandels in Deutschland (IVD)
Alle Gäste des Berliner Pub Talks
Alexander Schröder, Moderation
Matthias Bannas, Einführung
Thema Urheberrecht
Musik, Buch und Film gibt es alles legal und preisgünstig im Netz. Dennoch gehen Studien davon aus, dass in Deutschland immer noch mehr illegal als legal heruntergeladen wird. Was dagegen tun? Löschen, sperren, abmahnen und verschiedene three-strike-Modelle sind nur einige der einschlägig diskutierten Maßnahmen. Es ist immer noch viel Leidenschaft im Spiel.
Das darf niemand verwundern, geht es doch am Ende nicht nur ums liebe Geld sondern um die Existenz. Wirtschaftliche Interessen prallen aufeinander. Technik und rechtliche Rahmenbedingungen miteinander in Einklang zu bringen, ist alles andere als einfach. Geht das denn überhaupt, Urheberrecht besser schützen und trotzdem ein freies offenes Internet?
Statements der Diskutanten
Thomas Robl: "Das Internet befüllt sich nicht von selbst! Damit Werkschaffende auch im Netz mit ihrer Arbeit Geld verdienen können, muss uns ihre Leistung hier genau so etwas wert sein wie in der analogen Welt. Neben der Bewusstseinsbildung bei den Nutzern ist dazu auch eine effektive Rechtsdurchsetzung gegenüber Verletzern nötig."
Jörg Weinrich: „Das „Gratis"-Angebot der Piraterieseiten gefährdet die Medienbranchen. Neben einer verbesserten strafrechtlichen Verfolgung benötigen wir auch zivilrechtliche Waffengleichheit."
Anmeldung
Meldet Euch bitte bei Matthias matthias.bannas@gmail.com an.
Wir freuen uns natürlich auch über spontane Besuche, Anmeldungen erleichtern uns jedoch die Planung. Ihr könnt Euch über die facebook-Seite vom Berliner Pub Talk (www.facebook.com/Berliner- PubTalk) anmelden. Möchtet Ihr auch in Zukunft auf dem elektronischen Postweg zum Berliner Pub Talk eingeladen werden? Dann bitte einfach ein Hinweis an Matthias.
Worum geht's beim Berliner Pub Talk?
Politische Diskussionsveranstaltungen kranken häufig an kleinteiligen Themen, großen Podien, langer Dauer und einer mangelhaften Einbeziehung des Publikums. Im Berliner Pub Talk werden in nur 60 Minuten große Themen auf den Punkt gebracht.
Auf dem Podium sitzen neben dem Moderator zwei Gesprächspartner. Zwei weitere Sitzplätze sind frei. Der Moderator stellt zwei bis drei abgestimmte Fragen zum Warmwerden. Dann kommt das Publikum ins Spiel. Wer mitdiskutieren möchte, nimmt auf der Bühne Platz. Die Sitzplätze auf der Bühne können jederzeit von neuen Teilnehmern aus dem Publikum durch Abklatschen übernommen wer-den; fishbowl eben. Der Moderator hat weitere Fragen parat, wenn die Publikumsbeteiligung abreißt. Nach 60 Minuten ist Schluss.
Wer steckt dahinter?
Der Berliner Pub Talk wird von Mitgliedern des Toastmaster-Clubs
Berliner Redekünstler organisiert.
Verantwortliche Personen:
Matthias Bannas, Leiter Verbandskommunikation beim
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft
(BDWi)
Felix Hardach, Verwaltungsjurist
Georg Preller, Moderator und Coach
Alan Schapke, Graphiker und Werber
Alexander Schröder, Politikwissenschaftler
Manuela Stamm, Moderatorin
Andrea Tschammer, Graphikerin