Berliner Pub Talk: 10 Jahre Hartz-Reformen: Pflicht oder Zwang? / im en passant

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Schönhauser Allee 58 10437 Berlin - zum Stadtplan

Donnerstag 30.10.2014 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Leute treffen

Berliner Pub Talk: 10 Jahre Hartz-Reformen: Pflicht oder Zwang? / im en passant

Der Berliner Pub Talk ist eine monatliche politische Diskussionsveranstaltung im en passant (Prnzlauer Berg). Ein kontroverses Thema, zwei Experten + Moderator, fishbowl, 2 x 30 Minuten.

Wer diskutiert?
Johannes Eber,Senior Consultant bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Michael Fielsch, Key-Account-Manager bei der BGE-Lobby und Radio aktiver Wendeberater Alle Gäste des Berliner Pub Talks
Moderation: Manuela Stamm
Einführung: Matthias Bannas

Thema Hartz-Reformen

Hartz IV - ein Baustein des 10 Jahre alten Gesetzespaketes "Reformen am Arbeitsmarkt" - ist ein Synonym für Perspektivlosigkeit und Abhängigkeit von Transferleistungen. Allerdings steht Deutschland bei Beschäftigung und Jugendarbeitslosigkeit im europäischen Vergleich gut da. Vielleicht sind die schmerzhaften Reformen ein Schlüssel für Deutschlands wirtschaftliche Stärke?

Der Kerngedanke der Hartz-Reformen "fördern und fordern" führt in der Praxis dazu, dass Hartz IV-Bezieher den Anweisungen der Arbeitsagentur Folge leisten müssen. Sonst werden Leistungen gekürzt. Im Gegensatz dazu steht die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Wie soll Hartz IV - unter Berücksichtigung der Betroffenen, des Arbeitsmarktes und der Gesellschaft - weiterentwickelt werden?

Statements der Diskutantinnen

Johannes Eber: „Die Hartz IV-Reform war in zweifacher Hinsicht die schwierigste Wirtschaftsreform der deutschen Nachkriegsgeschichte: Sie war politisch schwer zu vermitteln (Gerhard Schröder hat es die Kanzlerschaft gekostet) und sie war eine Zumutung für die Bevölkerung. Die gute Arbeitsmarkt-Lage heute zeigt aber, wie wichtig und richtig die Reform war."

Michael Fielsch: „Hartz-IV bricht Menschenrechte. Soziale Ausgrenzung durch Entrechtung: statt Gewaltenteilung herrscht Machtmissbrauch, Willkür und Schikane! Sachbearbeiter (er)pressen mit Sanktionen u.a. zu Zwangsarbeit und zerstören reguläre Jobs/Löhne. Der Staat ruiniert sich selbst und die Gesellschaft mit dem Wettbewerb um das Lohndumping."

Anmeldung

Meldet Euch bitte bei Matthias matthias.bannas@gmail.com oder über die Facebook-Seite vom Berliner Pub Talk (www.facebook.com/BerlinerPubTalk) an. Wir freuen uns natürlich auch über spontane Besuche.

Worum geht's beim Berliner Pub Talk?

Politische Diskussionsveranstaltungen kranken häufig an kleinteiligen Themen, großen Podien, langer Dauer und einer mangelhafte Einbeziehung des Publikums. Im Berliner Pub Talk werden in nur 2 x 30 Minuten große Themen auf den Punkt gebracht. Auf dem Podium sitzen neben dem Moderator zwei Experten. Zwei weitere Sitzplätze sind frei. Der Moderator stellt zwei bis drei Fragen zum Warmwerden. Dann kommt das Publikum ins Spiel. Wer mitdiskutieren möchte, nimmt auf der Bühne Platz. Die Sitzplätze auf der Bühne können jederzeit von neuen Teilnehmern aus dem Publikum durch Abklatschen übernommen werden; fishbowl eben.

Wer steckt dahinter?

Der Berliner Pub Talk wird von Mitgliedern des Toastmaster-Clubs Berliner Redekünstler organisiert.

Verantwortliche Personen:

Matthias Bannas, Leiter Verbandskommunikation beim Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Dr. Felix Hardach, Verwaltungsjurist
Georg Preller, Moderator und Coach
Alan Schapke, Graphiker und Werber
Alexander Schröder, Politikwissenschaftler
Manuela Stamm, Moderatorin
Andrea Tschammer, Graphikerin

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