Ralph Hammerthaler liest aus seinem unveröffentlichten Roman Komplizen

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Donnerstag 13.03.2014

Kategorie: Lesungen & Hörspiele

Donnerstag, 13. März | 20 Uhr | LESUNG
Nichts lässt sich so lange gedankenlos anschauen wie die Alhambra
Ralph Hammerthaler liest aus seinem unveröffentlichten Roman Komplizen

Ralph Hammerthaler liest aus seinem unveröffentlichten Roman Komplizen der aus dem prekären Leben einer Reihe von Künstlern erzählt. Kein Star darunter, aber alle besessen von dem, was sie tun. Mit einer Nacht in Granada endet der Roman. Nichts, finden die Romanhelden, lasse sich so lange gedankenlos anschauen wie die Alhambra.
Geboren 1965 in Wasserburg am Inn lebt Ralph Hammerthaler als Schriftsteller in Berlin. 2002 erschien sein erster Roman Alles bestens, gefolgt von Aber das ist ein anderes Kapitel (2007) und Der Sturz des Friedrich Voss (2010). Seine Stücke und Opernlibretti wurden u. a. in Berlin, München, Düsseldorf, Osnabrück, Mexico City und Omsk aufgeführt. 2006/2007 war Ralph Hammerthaler Gastdramaturg an der Berliner Schaubühne, 2011 Stadtschreiber in Dresden, 2012 in Rheinsberg und 2013 als Writer-in-Residence in Prishtina, Kosovo. Er schreibt als Kolumnist bei Theater der Zeit und in der Süddeutschen Zeitung über spanische und lateinamerikanische Literatur. Ralph Hammerthaler ist Socio Honorario des Teatro Sombrero Azul in Mexico City.

anschließend
FILMVORFÜHRUNG
Patience (After Sebald)
GB 2011, R/K: Grant Gee, D: Grant Gee/Jerry Chater, M: The Caretaker, mit Tacita Dean, Katie Mitchell, Jonathan Pryce u. a., 82', OmU

W. G. (Max) Sebald (1944–2001) war in den 1990er Jahren eine der bedeutenden literarischen Persönlichkeiten Europas. In Die Ringe des Saturn (1995) beschreibt er eine Wanderung entlang der englischen Ostküste in der Grafschaft Suffolk. Grant Gees Film folgt Sebalds Route, fängt die Schönheit der Landschaft ein und lässt neben den Menschen, auf die Sebald traf, auch Kollegen – Dichter, Schriftsteller, Künstler und Akademiker – zu Wort kommen. Sebalds tragischer Tod 2001 verleiht dem Film einen elegischen Ton, die Aufnahmen seiner Stimme spielen eine wichtige Rolle.

Die aktuelle AUSSTELLUNG von Mathias Wild ist bis 16.03.2013 zu sehen.

Der Eintritt zu den Ausstellungen ist frei. An den Veranstaltungsabenden ist die Ausstellung bis 18 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie, das die Platzanzahl begrenzt ist.

Mehr Infos im Internet:

www.galerieparterre.de

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