Podiumsdiskussion "Hat der Wert der Kunst einen Preis?"

ICAL

Wilhelmstraße 67 10117 Berlin - zum Stadtplan

Donnerstag 10.05.2012

Kategorie: Lesungen & Hörspiele

Im Rahmen der Ausstellung "DER GOLDENE KAFIG" der Galerie KunstBüroBerlin laden wir zur Podiumsdiskussion "Hat der Wert der Kunst einen Preis?"ein.







Die Diskussion dient als transdisziplinares Labor und untersucht in Verbindung mit Künstlern, Philosophen, Finanzexperten, Kultur- und Medienwissenschaftlern die Dimensionen der Korrelationen zwischen künstlerischem Wert und monetarem Preis (-€zGood business is best art-€œ, Andy Warhol). Die Mechanismen des Kapitalismus umgeben die Kunst und den Kunstmarkt. Ebenso fließen sie als Thema und Sujet in die Bilderwelten ein.







Die Hypothese Paul Ardennes: -€zDas Wichtigste unserer Zeit - die Wirtschaft - ist für die Gegenwartskunst, was der nackte Mensch, die Landschaft oder der Mythos des Neuen für den Klassizismus, den Impressionismus und die Avantgarde waren.-€œ soll ebenso zur Diskussion gestellt werden wie auch die Beziehungen zwischen Geld, politischen Entscheidungen, gesellschaftlichen Visionen und gescheiterten Utopien.







Auf dem Podium diskutieren:







Prof. Dr. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin



Prof. Dr. Joseph Vogl, Philosoph und Kulturwissenschaftler



Dr. Wolfgang Pircher, Philosoph



Dr. Stefan Haupt, Rechtsanwalt und Sammler (-€z30 Silberlinge-€œ)



Prof. Christin Lahr, Künstlerin und Kuratorin







Die Podiumsdiskusion findet am Donnerstag den 10. Mai 2012 um 20.00 Uhr in der



HUMBOLDT-VIADRINA



Wilhelmstraße 67



D-10117 Berlin statt.







Bitte melden Sie sich bis zum 08. Mai 2012 unter: events@humboldt-viadrina.org an.







Die Podiumsdiskussion ist Teil des Projektes "DER GOLDENE KAFIG", dessen zweiter Teil die gleichnamige Ausstellung im KunstBüroBerlinzu sehen ist.







"DER GOLDENE KAFIG" 31.03.2012 - 19.05.2012



KunstBüroBerlin - Uhlandstr. 162 (Beletage), 10719 Berlin



Offnungszeiten Mi-Fr 13- 19h, Sa 13-16h u.n.V.







www.kunstbueroberlin.de







Hintergrund zur Ausstellung







Wie managt man eine Krise nach der anderen? Trotz nachhaltiger Finanzkrise und deren Auswirkung auf Privatwirtschaft und ganze Staatshaushalte und -systeme produziert die globalisierte Finanzindustrie in unkontrollierbarem Ausmaß Geld, kreiert sie waghalsige Transaktionen und verspielt dabei keine virtuellen Ergebnisse, sondern verursacht weltweit realen -€zWerteverfall-€œ.







Teilnehmende KünsterInnen







Barton Lidice Benes, Joseph Beuys, Bewegung NURR, Nikolaus Eberstaller, Thomas Eller, Ruth Erdt, Maria Fisahn, Esther Shalev Gerz, Thorsten Goldberg, Jan Henderikse, Elmar Hess, Bruno Jamaica, Peter Kees, Christin Lahr, Marcel Mieth, Michael Najjar, PSJM, Philipp Ruch, Tom Schmelzer, Stephanie Senge, Gil Shachar, Société Réaliste, Daniel Spoerri, Klaus Staeck, Timm Ulrichs, Eva Vuillemin, Petrus Wandrey, George O. Dewitte







Kuratiert von:



Nicole Loeser, Ruth Martius, Katharina Buncke

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