Meine Zeit auf dem Camino - Ein Reisebericht von Maria Marchetta

ICAL

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Dienstag 27.01.2015 - Anfangszeit: 20:00 Uhr

Kategorie: Lesungen & Hörspiele

38 Tage im Zeichen der Muschel.
710 km zu Fuss durch Nordspanien. Von Pamplona immer westwärts den gelben Pfeilen folgend nach Santiago de Compostela. Alleine auf einem der ältesten Pilgerpfaden Europas.
Auf wundersame Weise gelangte, der Legende nach, der Leichnam des Jakobus, Bruder des Apostel Johannes und unter Herodes I. Agrippa 44 n. u. Zeitrechung in Palästina enthauptet, nach Galicien. Um 813 habe eine Sternerscheinung (Compostela) den gallischen Eremiten Pelagius an das Grab des heiligen Jakobus geführt.
Seither haben sich unzählige Menschen auf den Jakobsweg begeben. Ich bin diesen Pilgerweg im Herbst 2014 gegangen. Was es am Weg gab und wie ich meine Zeit auf dem Camino erlebt habe?
Klatschmohn, Ginster, Kornblumen, Greifvögel, Windräder, rotbraune Erde, Mandelbäume, Weinberge, Kastanienernte, australische Freundschaften, einen belgischen Esel, ein alter Mann als mein Bergführer, südkoreanische Mitpilger_innen, 5 Stern Herbergen und Bettwanzen, eine betörend bezaubernd sich wandelnde Landschaft und ein 100 kg schweres durchs Kirchenschiff schwingendes Weihrauchfass. Dieses und noch viel mehr möchte ich Euch berichten und Euch meinen Fotofilm zeigen. Meine Zeit auf dem Camino aber war für mich vor allem Schritt für Schritt, Atem für Atem, Meditation und eine positive Langeweile. Die grösste Offenbarung sei die Stille, schrieb Laotse.
Und genau das war es, was mich auf dem Jakobsweg begeisterte. Entschleunigung und Gelassenheit und ein Ozean an Zufriedenheit.Das meditative Fortbewegen zu Fuss war und ist meins! Und der Camino ein Traum!

Mehr Infos im Internet:

www.regenbogenfabrik.de

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