Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung sind auch heute wieder zentrale gesellschaftliche Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund wirft die renommierte Historikerin Stefanie Schüler-Springorum einen neuen, bewegenden Blick auf die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft aus der Perspektive derjenigen, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden.
Sie erzählt die bislang übersehene Geschichte von Überlebenden: Juden, Sinti und Roma, ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen.
Ihr Buch macht deutlich, wie lange Diskriminierung, fehlende Anerkennung und gesellschaftliche Ausgrenzung nach 1945 fortwirkten – und warum diese historischen Erfahrungen für aktuelle Debatten um Erinnerungskultur, Demokratie und Menschenrechte von besonderer Bedeutung sind.
Das Buch war in der Sachbuch-Bestenliste, die Liste wird gemeinsam von „Deutschlandfunk Kultur“, dem ZDF und „Die Zeit“ veröffentlicht.
Zeit: Freitag, 13.2.26, 19.00 Uhr
Ort: Nachbarschaftshaus Friedenau, Holsteinische Str. 30, 12161 Friedenau
Eintritt frei, Spende willkommen
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