In dieser Reihe hören wir einmal im Monat Hörspiele aus den 1950er/60er Jahren rund um das Thema Wohnen und Bauen. „Spreezimmer möbliert“ spielt in einem einzigen Raum, einem Zimmer mit Spreeblick, das der Schriftsteller Walter Anfang der 1950er Jahre im Osten Berlins anmietet, um ein Buch über die Stadt zu schreiben. Er findet allerdings keine Ruhe: Allerhand Vormieter spuken herum, die Stimmen erzählen Berliner Geschichten quer durch die letzten 50 Jahre. Das Hörspiel präsentiert eine Typologie von Berliner*innen, indem es Tote zum Sprechen bringt.
Um Anmeldung unter kontakt@offen-fuer-kultur.berlin wird gebeten. Bei der Veranstaltung gelten die 2G-Plus-Regelung* und FFP2-Maskenpflicht.
Der Eintritt ist frei.
Wolfdietrich Schnurre war freier Schriftsteller und gründete die literarische Gruppe 47 mit. In der Produktion des RIAS von 1955 spielt ein illustres Ensemble von Berliner Schauspieler*innen, darunter Edith Schollwer, die bereits in den 1920er Jahren auf Kabarettbühnen und in Revuen zu erleben war, und Günter Pfitzmann.
Julia Tieke arbeitet mit Text und Ton, u. a. als Projektleiterin des Mini-Hörspielformats „Wurfsendung“ bei Deutschlandfunk Kultur.
(Foto: © pixabay)
*2G-Plus-Regelung: Der Zutritt ist auf Personen beschränkt, die vollständig geimpft sind oder als genesen gelten und zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen. Geboosterte Personen müssen keinen zusätzlichen Test vorlegen.
Kinder bis 14 Jahre sind von dieser Regelung ausgenommen, sofern sie regelmäßig in der Schule getestet werden.
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Das Projekt "Offen für Kultur" wird aus Mitteln der Europäischen Union zur Förderung der regionalen Entwicklung der Förderperiode 2019 – 2022 im Rahmen des Programms „Bibliotheken im Stadtteil II“ gefördert und vom Bezirksamt Mitte von Berlin kofinanziert.