Seit April 2012 gibt es eine Partei mit einem völlig neuen Konzept.
Die Partei "NEIN!-Idee" vertritt keine politische Idee außer der, Volksabstimmungen einzuführen.
Um für alle, egal welcher Gesinnung, wählbar zu sein, verspricht Sie, dass ihre Mandatsträger bei jeglichen Entscheidungen anderer Parteien - die nicht die strikte Beteiligung des Bürgers mit einbeziehen - konsequent mit "Nein" stimmen und selbst auch keine Ämter bekleiden.
Ist das endlich eine echte Alternative für bisherige Nichtwähler?
Und ist direkte Demokratie wünschenswert in einem Land, in dem laut Umfragen zahlreiche Wahlberechtigte für Todesstrafe in ´besonderen´ Fällen, Zuwanderungsstopp, Zwangsarbeit für Erwerbslose, Verbot von Lesben- und Schwulenehen usw., usf. sind?
Sollte man Nichtwähler nicht vielmehr dazu ermutigen, sich konstruktiv, demokratisch und gestaltend mit in die Arbeit der bestehenden Parteien einzubringen, ihnen begreiflich machen, dass die oft getätigte Aussage `Die da oben machen sowieso was sie wollen`
ein Denkfehler ist, weil jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit hat, aktiv in die Politik einzusteigen, ´die´ oder ´der´ da oben wir alle sein können.
Darüber wollen wir am 13. Januar ab 16 Uhr sprechen mit...
Thomas Rudek, Politikwissenschaftler. Als Verfasser wie Sprecher des ersten gewonnenen Volksentscheids in Berlin (Volksgesetz zur Offenlegung der geheimen Wasserverträge) ist er weniger ein Anhänger der Parteiendemokratie als ein leidenschaftlicher Verfechter der direkten Demokratie. Auch das Bedingungslose Grundeinkommen könnte seiner Meinung nach über eine Bundesratsinitiative politisch voran gebracht werden. Hierzu müssten entsprechend ausgearbeitete Gesetzgebungsinitiativen in mehreren Bundesländern auf den Weg gebracht werden.
Erika Mourgues, Mitglied der Partei Die LINKE, außerdem seit Ende September 2011 in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung. In der BVV streite die Fraktion laut Mourgues für eine konsequente linke Politik auf kommunaler Ebene und für soziale Gerechtigkeit. Schwerpunkte der Fraktionsarbeit sind Mieten-Politik in Nord-Neukölln, die Zukunft des Tempelhofer Feldes, Bildung und "Miteinander Leben in Neukölln".
Außerdem wird seine Schein-Heiligkeit der BGE-Papst Michael Fielsch, Mitglied der Partei "NEIN!-Idee" und Geschäftsführer des Berliner Landesverbandes, sowie erster von drei Kandidaten auf der Berliner Landesliste zur kommenden Bundestagswahl, anwesend sein und sich den Fragen der Moderatoren Juliane Beer (agnostische Vertreterin des BGE-Papstes) und Rolf Gänsrich (ebenfalls Mitglied der Partei "NEIN!-Idee") zum neuen Politik-Konzept stellen.