¿Comment! – Performance mit Fiston Mwanza Mujila

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Dienstag 25.11.2014 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Lesungen & Hörspiele

¿Comment! – Performance mit Fiston Mwanza Mujila

Zehn Berliner Schülergruppen, Literaturkritiker, Schauspieler, Übersetzer, Dichter, Dramatiker und viele weitere Leser aus dem World Wide Web – sie alle kommentierten Texte von vier internationalen Autoren in Wort, Bild, Ton und Film. Sie deckten verschiedene Lesarten auf, assoziierten, fragten, illustrierten und kritisierten auf comment.lettretage.de. Und jetzt?

Vier interdisziplinäre Performances, kuratiert von Berliner Autoren, führen die literarischen Texte und ihre Kommentare zusammen, übersetzen die digitale Welt des Blogs in die analoge des Literaturhauses: Die Lesung als polyphones Wortkonzert, als Rauminstallation, als assoziatives Schauspiel ... Ein Experiment mit mündigen Lesern und offenem Ausgang. – Seid dabei!

Nach dem irischen Dichter Ross Sutherland und dem französischen Autor widmen wir uns nun der Prosa und Lyrik des kongolesischen Autors und den Kommentaren seiner Leser, darunter Sandra Gugic, Thomas Köck und Gernot Krämer sowie Schüler des Friedrich-Engels Gymnasiums, des Hildegard-Wegschneider Gymnasiums und des Eckener Gymnasiums. Kuratiert von Jörg Albrecht

Fiston Mwanza Mujila, 1981 in Lubumbashi (Demokratische Republik Kongo) geboren, studierte Literatur und Humanwissenschaften. Derzeit promoviert er über afrikanische Literatur an der Grazer Romanistik. Fiston Mwanza Mujila schreibt Gedichte und Kurzgeschichten, seit kurzem auch für das Theater; seit einigen Jahren nimmt er an vielen literarischen Veranstaltungen im Kongo und im (europäischen) Ausland teil. Veröffentlicht wurden seine Gedichte und Texte in Frankreich, Belgien, Deutschland, Österreich, Rumänien, und der Ukraine.

Jörg Albrecht wurde 1981 in Bonn geboren und wuchs in Dortmund auf, heute lebt er in Berlin. Er studierte von 2001 bis 2006 Komparatistik, Germanistik und Geschichte in Bochum und Wien. Albrecht schreibt Prosa/Romane, Theatertexte, Hörspiele, Essays, seine Foto- und Videoarbeiten und Performances beschäftigen sich als intermediale Serien mit Machtkonstellationen. Seine literarischen Arbeiten zu Themen wie Überwachung, Prekarisierung und Queerness wurden als Rückkehr des Diskursiven und Politischen in die Literatur der jüngeren deutschen Generation gewertet.

Weitere Informationen zu den Beteiligten sowie alle literarischen Texte und ihre Kommentare unter: www.comment.lettretage.de

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