Einladung zu Lesung und Gespräch
Konsum ist allgegenwärtig. Unsere Häuser und Wohnungen quellen über an Dingen. Wir kaufen was das Zeug hält – oft ohne Rücksicht auf Umwelt und Gesellschaft. Viele der Dinge, die wir kaufen, werden kaum genutzt und wertgeschätzt. Warum ist das so? Warum kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen? Autor und Trendforscher Carl Tillessen beleuchtet in seinem Buch die psychologischen Mechanismen, die uns immer wieder zum Kaufen verführen. Doch er macht auch deutlich: Noch nie war die Chance für Veränderung so groß wie heute.
Die Buchvorstellung und das Gespräch findet statt in Kooperation mit dem Citizen-Science-Projekt „MeinDing! – Ich bin, was ich (nicht) habe“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Im Projekt arbeiten Bürger*innen und Wissenschaflter*innen zusammen und erforschen die Effekte von Praktiken des Aussortierens und Ausmistens. Das Projekt geht dabei der Frage nach, wie das gezielte Aussortieren und Reduzieren des eigenen Besitzes dazu führen kann, langfristig ressourcenleichter zu leben. Mehr Informationen unter: projekt-meinding.de
Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Viola Muster (ConPolicy – Institut für Verbraucherpolitik). Sie forscht, lehrt und berät seit vielen Jahren zu Verbraucherverhalten und nachhaltigem Konsum. Sie kümmert sich um den Gesamtablauf des Projektes auf Seiten von ConPolicy, die Workshopkonzeption und die qualitativen Forschungsmethoden.
Die Veranstaltung findet hybrid statt und ist kostenlos.
Wo: Philipp-Schaeffer-Bibliothek oder Online (per Streaming): https://www.youtube.com/watch?v=WA5PGBfs86s