„Blind vor den Nazigrößen Harfe spielend”. Kunst und Terror im NS-Theater von 1933 bis 1944

ICAL

Dienstag 10.03.2015

Kategorie: Lesungen & Hörspiele

Vortrag: Dr. Frauke Meyer-Gosau, Berlin
Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Benz, Berlin Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg Im Rahmen der Reihe Kunst im NS-Staat. Ideologie, Ästhetik, Protagonisten Das NS-Theater setzte gegenüber der Weimarer Republik einen radikalen Bruch: mit neuen Aufführungsstätten und dort aufzuführenden Stücken, kompromisslos in Zensur und Ausschluss. Stücke jüdischer und politisch missliebiger Autoren wurden durch völkisch-nationale Bühnenwerke ersetzt, der Anteil ausländischer Stücke zurückgedrängt, experimentelle Theaterformen unterbunden. Der Vortrag beschreibt den Versuch eines rigiden Umbaus und dessen willige Helfer. Frauke Meyer-Gosau, 1950 geboren, studierte Literatur-, Politik- und Theaterwissenschaft; Promotion 1980. Sie ist verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift „Literaturen" in Berlin. Zuvor war sie DAAD-Lektorin und Gastprofessorin in Ljubljana, Sydney und Providence/Rhode Island.(Quelle: Internetseite)

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