Die mehrfach ausgezeichnete Schweizer Autorin Ursula Fricker schildert die Geschichte einer starken Liebe.
Sebastian erleidet einen Schlaganfall - und im Leben eines Architektenpaars ist nichts mehr, wie es war. Seine Freundin Katja hofft zunachst, Sebastian mit ihrer Liebe zurück ins Leben holen zu konnen. Aber erkennt er sie überhaupt noch? Wo sind die Bilder der Erinnerung, die Plane für die Zukunft, Wünsche und Traume? Ist das noch Sebastian?
In Außer sich schildert die mehrfach ausgezeichnete Schweizer Autorin Ursula Fricker die Geschichte einer starken Liebe. Das Buch erzahlt von Katjas einsamer Auseinandersetzung mit den Grenzen ethisch-moralischer Grundsatze, folgt ihrem Weg hin zu einer endgültigen Entscheidung. Der Roman wurde von der UBS-Kulturstiftung sowie von Stadt und Kanton Schaffhausen gefordert. In der Begründung hieß es: "In ihrem neuen Romanmanuskript [-¦] nimmt sich die Autorin eines außerst heiklen, von der Gesellschaft gemiedenen Themas an: der Würde des menschlichen Lebens in Extremsituationen. Der Text verspricht, ethisch moralische Grenzlinien auf der Schnittstelle von Bewusstsein und Unterbewusstsein intensiv und schonungslos zu beleuchten."
Ursula Fricker, geboren 1965 in Schaffhausen, lebt als freie Autorin in der Nahe von Berlin. Ihr vielbeachtetes Debüt Fliehende Wasser wurde 2004 mit dem Einzelwerkspreis der Schweizerischen Schillerstiftung und mit dem Werkjahr der Stadt Zürich ausgezeichnet. 2009 erschien ihr zweiter Roman Das letzte Bild. Daneben veroffentlichte sie verschiedene Anthologiebeitrage und Reportagen, u.a. für die "SZ am Wochenende" und den "Freitag".
Beginn: 19.30
Eintritt: 5,- /ermassigt 4,-