Auf den Spuren vergessener Schriftstellerinnen: »Leben einer Tänzerin« von Ruth Landshoff-Yorck

ICAL

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Mittwoch 11.10.2023 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Lesungen & Hörspiele

Auf den Spuren vergessener Schriftstellerinnen: »Leben einer Tänzerin« von Ruth Landshoff-Yorck

Rasant, frei, unkonventionell

Im Wien und Paris der 1920er Jahre erfindet sich die jüdische Tänzerin Lena Vogel immer wieder neu, bis ihr Leben auf tragische Weise abrupt endet. Die damals berühmte Tänzerin Lena Amsel (1899–1929), eine »Neue Frau« voller Freiheitsdrang und Lebenslust, diente Ruth Landshoff-Yorck als Vorbild für ihre Romanfigur.

Die deutsch-jüdische Schriftstellerin Ruth Landshoff-Yorck (1904–1966) gehörte zur Berliner Boheme der 1920er Jahre. Nach Veröffentlichungen in Zeitschriften wie der »Dame« kam ihr erster Roman Die Vielen und der Eine 1930 bei Rowohlt heraus. Ihr Roman »Leben einer Tänzerin« konnte aus politischen Gründen 1933 nicht mehr erscheinen. Die überlieferten und von Landshoff-Yorck korrigierten Druckfahnen sind die Basis für unsere Ausgabe.
In der 6. Veranstaltung der Reihe „Auf den Spuren vergessener Schriftstellerinnen“ stellt Verlegerin Britta Jürgs den soeben im AvivA Verlag erschienenen und von Walter Fähnders herausgegebenen Roman Leben einer Tänzerin vor.

Die Lesung ist kostenfrei.

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