Am 21. März erwartet Sie im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus eine zweisprachige Lesung (Arabisch-Deutsch) aus Texten des Buches „Östlich des Mittelmeers“ mit dem Autor und Filmemacher Mohamed Nabil und der Sängerin und Schauspielerin Melanie Stahlkopf.
Der Autor des Buches, Abdalrachman Munif, ist einer der bekanntesten arabischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er war lange als Ölexperte tätig und spiegelt in seinen Werken die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Realitäten der modernen arabischen Gesellschaft wider. In „Östlich des Mittelmeers“ durchlebt der*die Leser*in die bitteren Erfahrungen von politischer Haft, Folter und Menschenrechtsverletzungen.
Mohamed Nabil ist ein deutsch-marokkanischer Autor, Filmemacher und Kurator in Berlin. In seinen Dokumentarfilmen geht es um die Situation von Frauen in schwierigen Situationen, wie z.B. in „Silent Cells“ über Frauen im Gefängnis oder in „Jewels of grief“ über ledige Mütter in Marokko. Mohamed Nabil inszeniert derzeit ein Theaterstück in deutscher Sprache, das sich mit Tod und Migrationshintergrund in Deutschland beschäftigt. Als Kurator organisiert er zudem interkulturelle Veranstaltungen mit dem Fokus auf die Beziehung und den Dialog zwischen Orient und Okzident.
Melanie Stahlkopf ist Sängerin, Schauspielerin, Moderatorin sowie Trau- und Trauerrednerin. Sie hat alleine in Frankreich 250.000 Platten mit einem Tanzprojekt verkauft und ist unter anderem im Lido Paris und im Olympia-Stadion Moskau als Sängerin aufgetreten. Melanie Stahlkopf steht ebenfalls als Schauspielerin vor der Kamera, spielt Theater und war in verschiedenen Radiosendern zu hören. Als Trau- und Trauerrednerin begleitet sie Menschen in freudigen und traurigen Momenten.
kostenlos
ab 16 Jahren
Ort: Heinrich-Schulz-Bibliothek
Datum: Donnerstag, 21.3.2024
Zeit: 19:30 Uhr