Die Geschichten in Jurten sind für viele Kulturfans das erste große Event-Highlight im neuen Jahr. Auch 2011 lesen wieder große Namen in zwei Original-Mongolischen-Jurten auf dem Innenhof des Sony Centers. Und eine Jurten-Lesung ist wirklich ein ganz besonderes Erlebnis.
Unten die teilnehmenden Autorinnnen und Autoren, Programm-Download über die angegebene Quellen-Website von Salonkultur, die jedes Jahr bei der Organisation und Auswahl einen Super-Job machen. Danke dafür!
Jorg Aufenanger *1945, Theaterregisseur und Autor, rekonstruiert »Vierzig Tage im Leben des Heinrich von Kleist« und zeichnet ein genaues und sehr personliches Portrat des Dichters.
Rolf Barth, ist bei Kindern bekannt durch das Zauber-Mitmach-Theater »Addis Zaubarbühne« und begeistert mit seinem neuen Buch »Herr Wolke und seine Freunde«.
Jan Peter Bremer *1965, erhielt neben mehreren Stipendien und anderen Auszeichnungen 1996 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Er liest aus seinem Romanmanuskript »Der amerikanische Investor«.
Gordon Carrega *1949, will be reading from his new manuscript of prose, entitled »Life of the Party.« Bordering on the absurd and always insightful, these pieces, written with wit and intelligence, manage to evoke an unexpected tenderness, along with a sense of recognition and wonderment.
Ulrike Draesner *1962, ist Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin. In ihrem Roman »Vorliebe« gerat das Leben der Astrophysikerin Harriet durch das Wiedersehen mit ihrer großen Liebe von einst aus seiner geordneten Umlaufbahn.
Claudius Hagemeister *1968, tragt in einer deutsch-englischen Lesung gemeinsam mit dem Ubersetzer Nick Grindell »Minigeschichten« zu Fragen der Berufswahl, der Arbeit und ihrer Vermeidung vor.
Katrin Hahnemann, wie in den beiden Vorgangerbanden der Reihe »Wer ist das?« schildert die Autorin in »Martin Luther King. Wer ist das?« das Leben eines Menschen, der sich für eine große Sache eingesetzt hat und dadurch für Viele zum Vorbild wurde.
Alexa Hennig von Lange *1973, ist Tragerin des Deutschen Jugendliteraturpreises 2002. Ihre Bücher »I love U / I don-™t Love U. Lyrik und Lyrics« mit zum Teil unveroffentlichten Texten u.a. von Juli, Rosenstolz und Peter Fox und »Lucy und die Jungs - Traum-Raum-Wohnung« erzahlen aus der Welt der Heranwachsenden mit all ihren Hohen und Tiefen.
Pascale Hugues *1959, die Kolumnistin des »Tagesspiegel« und Tragerin des franzosischen Nationalverdienstordens zeichnet mit »In den Vorgarten blüht Voltaire« ein hinreißendes Portrat ihrer Wahlheimat Berlin.
Heinz Janisch *1960, der vielfach ausgezeichnete Kinder- und Jugendbuchautor lüftet in seinem Kinderbuch »Die Brücke« das Geheimnis erfolgreicher Teams und erzahlt in »Wenn ich groß bin« von Kindertraumen.
Thomas Kapielski *1951, stellt seine Bücher »Zeitbehalter«, »Mischwald« und »Ortskunde« vor, in denen er Alltagliches aufgreift und das Absurde und Außergewohnliche des normalen Lebens hervorhebt.
Stefan Klein *1965, der erfolgreichste Wissenschaftsautor deutscher Sprache, ausgezeichnet
u.a. mit dem Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschafts-Journalismus stellt sein neuestes Sachbuch »Der Sinn des Gebens. Warum Selbstlosigkeit in der Evolution siegt und wir mit Egoismus nicht weiterkommen« vor.
Klaus Kordon *1943, prasentiert mit »Im Spinnennetz. Die Geschichte von David und Anna« einen bewegenden Familienroman, der im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts spielt und vom Traum einer gerechten Gesellschaft erzahlt.
Helmut Krausser *1964, liest aus seinem Roman »Einsamkeit und Sex und Mitleid«, in dem episodenhaft von Begegnungen unterschiedlichster Menschen in Berlin erzahlt wird und aus seiner Parallelbiographie »Zwei ungleiche Rivalen. Puccini und Franchetti«.
Katja Lange-Müller *1951, im Jahr 2000 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet, liest aus »Die Enten, die Frauen und die Wahrheit. Erzahlungen und Miniaturen« sowie weitere noch unveroffentlichte Erzahlungen.
Maxim Leo *1970, wurde in Ostberlin geboren und beschreibt in »Haltet euer Herz bereit. Eine ostdeutsche Familiengeschichte« das alltagliche Leben in der DDR anhand der aufwühlenden Geschichte seiner eigenen Familie.
Bernd Lichtenberg *1966, erzahlt in »Kolonie der Nomaden« die tragisch-komische Geschichte eines Familientreffens anlasslich der Beerdigung des Großvaters.
Harald Martenstein *1953, der mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnete Autor und Journalist liest aus seinem neuen Roman »Gefühlte Nahe. Roman in 23 Paarungen«, in dem er komisch und eigensinnig das Paarungsverhalten im ausgehenden 20. Jahrhundert beschreibt.
Collin McMahon *1968, prasentiert sein neuestes Buch der Serie »Das Zauberschwert«, in dem sich der Held Jannik dem »Kampf gegen die Raubritter« stellt. Außerdem liest der Autor aus dem Hacker-Abenteuer »Cybersurfer - Angriff der Superhirne«.
Emine Sevgi Ozdamar, die mehrfach preisgekronte Schriftstellerin türkischer Herkunft liest verschiedene Erzahlungen über Berlin und Istanbul aus ihrem Buch »Der Hof im Spiegel«.
Lutz Rathenow *1952, liest für Kinder »Ein Eisbar aus Apolda« sowie für Erwachsene aus seinem druckfrischen Prosaband »Klick zum Glück« und »Der Liebe wegen. Ein Wende-Buch mit zwei Vereinigungsgeschichten.«
Karin Reschke *1940, liest aus ihrem zuletzt erschienenen autobiografischen Familienroman »Kalter Hund« sowie der Novelle »Xanthippes Antiquariat«, einem noch unveroffentlichten Manuskript.
Jochen Schmidt *1970, stellt mit »Weltall. Erde. Mensch.« eine Sammlung seiner besten Texte der letzten Jahre vor, darunter auch erstmals die beim Bachmann-Wettbewerb vorgetragene Erzahlung »Abschied aus einer Umlaufbahn«.
Kathrin Schmidt *1958, die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2009 stellt Gedichte aus ihrer neuen Veroffentlichung »Blinde Bienen« vor.
Barbara Sichtermann *1943, die Jurorin des Adolf-Grimme-Preises liest aus ihrem Sachbuch »50 Klassiker Schriftstellerinnen: Von Madame de La Fayette bis Ingeborg Bachmann« und stellt ihr gemeinsam mit Ingo Rose geschriebenes Buch »Frauen einfach genial. 18 Erfinderinnen, die unsere Welt verandert haben« vor.
Jens Sparschuh *1955, Autor und Kolumnist beim Tagesspiegel, liest aus seinem gemeinsamen mit Sten Nadolny verfassten Buch »Putz- und Flickstunde. Zwei kalte Krieger erinnern sich« über die für beide Autoren pragende Zeit als Soldaten.
Renate Welsh *1937, liest aus »Ohne Vamperl geht es nicht« dem langersehnten vierten Teil ihres Kinderbuch-Klassikers und dem 2009 erschienenen Roman »Großmutters Schuhe«, einer aus verschiedenen Perspektiven geschilderten, dicht versponnenen Familiengeschichte.
Hubert Winkels *1955, der Literaturkritiker der ZEIT schildert in seinem Sachbuch: »Kann man Bücher lieben? Vom Umgang mit neuer Literatur« seine lebenslange und intensive Beziehung zu Büchern.
Mario Wirz *1956, nimmt seine Zuhorer mit auf eine lyrische Reise: seine Gedichte aus »Vorübergehend unsterblich« erzahlen voller Poesie von den großen Themen des Lebens.
Gernot Wolfram *1975, der preisgekronte junge Autor erzahlt in seinem im Februar 2011 erscheinenden Roman »Das Wüstenhaus« mit erstaunlicher Leichtigkeit der Sprache vom Zauber des Südens.
JURTEN-SPEZIALNACHT: DEBUTROMANE
Markus Berges *1966, bekannt als Sanger und Songschreiber der Band »Erdmobel« erzahlt in seinem Romandebüt »Ein langer Brief an September Nowak« mit poetischer Klarheit die Geschichte einer jungen Frau und ihrer ersten großen Reise, der ersten Liebe und des ersten Verrats.
Dorothee Elmiger *1985, erhielt für »Einladung an die Waghalsigen« den Kelag-Preis (den 2. Bachmannpreis). In ihrem Roman brechen zwei Schwestern zu einer Expedition auf, um ihre eigene Herkunft zu erforschen.
Ulf Geyersbach *1969, erzahlt in seinem Romandebüt »Machandels Gabe« die sonderbare Geschichte vom Winzling Machandel, der auszog, der Welt das Geschenk des feinen Geschmacks zu machen.
Stefan Schwarz *1965, der Fernsehjournalist und Kolumnist liest aus seinem Debütroman »Hüftkreisen mit Nancy«, einer unglaublich komischen Geschichte mitten aus dem Leben, in der sich der Romanheld aus einer Ehekrise heraus auf Sinnsuche begibt.
Judith Zander *1980, wurde für ihren Debütroman »Dinge, die wir heute sagten« bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem 3Sat Preis 2010. Ihre Provinzsaga erzahlt eine Geschichte in neun Perspektiven, die einen Blick auf die komplexen Verstrickungen in einem ostdeutschen Dorf wirft.