Vernissage: 31.1. 19-21Uhr / Hukkanen, Elg, Termo / Galerie Pleiku

ICAL

Eugen schönhaar strasse 6a 6a 10407 Berlin - zum Stadtplan

Dienstag 31.01.2023 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Kunst (Galerien etc.)

Vernissage: 31.1. 19-21Uhr / Hukkanen, Elg, Termo / Galerie Pleiku

31.1.-11.2.2023
HUKKANEN, ELG, TERHO
Vernissage: 31.1. 19-21Uhr

Galerie Pleiku
Eugen-Schönhaar-Strasse-6a
10407 BERLIN
Di-Sa 15-19Uhr
***

Jaakko HukkanenIch setzte das Malen ein, um Farben und die räumliche Erfahrung auf einer zweidimensionalen Oberfläche zu erkunden. In meinen Werken kreiere ich architektonische Räume, denen die menschliche Figur fehlt. Die Themen meiner Gemälde sind repräsentative, aber existierende Orte. In meinen Themen verbinde ich das, was ich erforscht habe; das, was ich gesehen habe und das, was aus meinem Unterbewusstsein stammt. Ich untersuche europäische Ansiedlungen und die architektonische Geschichte während meiner beruflichen Reisen und wie sie in kunsthistorischen Werken dargestellt werden. Ich greife starke räumliche Erfahrung auf und erforsche ihre Ursprünge. Mich interessiert, wie der Betrachter selbst Raumtiefe erzeugt, wenn er sich ein zweidimensionales Werk, bestehend aus bemalten Farbfeldern, ansieht. Wenn ich mich mit der geformten und gebauten Landschaft menschlicher Siedlungen beschäftige, ist es mein Ziel, Gedanken über die bebaute Umgebung unseres Alltags und ihrer Auswirkungen auf unsere Köpfe zu wecken.

Toni ElgIch sehe das Malen als ein System, das reagiert, um Dinge im Leben zu diversifizieren. Für mich hat dieses System Eigenschaften, die sich im Laufe der Jahre langsam in ein Malkonzept entwickelt haben. Meine Gemälde wurden beispielsweise mit einem Pinsel auf einer Leinwand kreiert. Außerdem enthält das System Eigenschaften, die mir persönlich wichtig sind. Zum Beispiel der Versuch, die Ironie zu vermeiden. Ich suche in den banalen, alltäglichen Dingen nach Motiven: Beobachtungen darüber, wie das Licht durch die Bäume gefiltert wird oder wie Schnee meine Stadt in weiche Skulpturen verwandelt.

Elmeri TerhoDas Maß und die Entfernungen sind meine Werkzeuge in dem Versuch, meine Rolle in der visuellen Entscheidungsfindung zu externalisieren, um meinem Zeichenprozess mehr Spontanität und dem Endergebnis mehr Zufälligkeit zu verleihen.
In “Karte von Berlin” (2020) zeichnete ich die Pfade meiner vergangenen Spaziergänge in der Stadt, während ich mich an Details der Orte erinnerte, wo immer sich mein Kopf und die Bleistiftspitze zu der Zeit befanden. Manchmal dauerte es mehrere Minuten einen einzigen Zentimeter zu zeichnen, während ich meine detaillierten Erinnerungen eines bestimmten Gebiets wieder erlebte. Das Ergebnis sieht vielleicht wie gewellte Rauchspuren aus, aber dahinter befinden sich viele persönliche Erinnerungen an die Stadt.
In “100 m”, “Schwarzes Papier” (1817 m) und “5 km” (alle 2022) berechnete ich die Längen der gezeichneten Linien mit einem Messrad, das mit einem Bleistift verbunden war. In diesen Werken wurden die Bereiche und Entfernungen der Karten auf eine einzige Messung reduziert, wodurch sie zu abstrakten Pigmentmassen wurden, jedoch mit genauen Messungsdaten.

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