Performance-Abend anlässlich der Ausstellungseröffnung von "In Conversation"

ICAL

Frankfurter Tor 1 10243 Berlin - zum Stadtplan

Mittwoch 03.09.2025 - Anfangszeit: 17:00 Uhr

Kategorie: Kunst (Galerien etc.)

Die Galerie im Turm lädt herzlich zum Eröffnungsabend der kollaborativen Ausstellung In Conversation ein! Programm des Abends: 03.09.2025, 17 – 21 Uhr
18:00 Uhr: Vortrag des Künstlers und Kurators – mit DGS-Dolmetschung
18.30 Uhr: Performance der Künstler Jay Afrisando und Yon Natalie Mik Informationen zur Ausstellung: In Conversation zeigt Arbeiten vom Künstler Jay Afrisando, die er in Zusammenarbeit mit den Künstler*innen Dea Karina, Ariel Orah, Morgan Sully, Saverio Cantoni und Simoné Goldschmidt-Lechner, sowie mit den Workshop-Teilnehmer*innen Alexis Bacon, Gaia Martino, hany tea, Kandis Friesen, M.D., MINQ, RC Taube, Rory Mason und Terry Perdanawati.

Behinderung, Gemeinschaft und Interdisziplinarität bilden den thematischen Kern der Ausstellung. In Conversation zeigt wie die Künstler*innen, die von unterschiedlichen Zugangsbarrieren betroffen sind, künstlerisch kommunizieren und arbeiten.

Anstatt fertige Antworten zu liefern, lädt In Conversation zur gemeinsamen Reflexion ein: Wie sieht eine Kunstausstellung aus, wenn Künstler*innen mit vielfältigen Perspektiven auf das Thema Behinderung beteiligt sind? Welche künstlerische Antwort geben sie auf die gesellschaftlichen Barrieren mit denen sie täglich konfrontiert sind? Und wie gelingt interdisziplinäre Zusammenarbeit, wenn unterschiedliche Bedürfnisse und Vorstellungen von Zugang und Teilhabe aufeinandertreffen?

Wie die kollaborativen Arbeiten, die Jay Afrisando im Rahmen von Einzelgesprächen, Gruppendiskussionen und Workshops mit diversen Künstler*innen seiner Community entwickelt hat, folgt die Ausstellung einem diskursiven, prozessorientierten Ansatz und begrüßt ergebnisoffene Entwicklungen. Zu den Mitwirkenden gehören diverse Künstler*innen – einige von ihnen leben mit Behinderungen, während andere sich nicht als behindert identifizieren, aber dennoch mit systematischen und körperlichen Herausforderungen konfrontiert sind.

Die gezeigten Arbeiten umfassen Kurzfilme, Installationen, interaktive Spiele, sowie Live-Performances. Sie bilden ein Geflecht aus akustischen, visuellen, taktilen und psychologischen Erfahrungen und sind aus einem gemeinschaftlich kreativen Prozess hervorgegangen. Ausschlaggebend dabei war das Konzept der Crip Time. Hierbei entwickeln sich Arbeiten organisch – langsam, aber stetig wachsen sie – wie Pflanzen im Rhythmus biologischer Zeit. In diesem Kontext wird die kollektive Intelligenz zum Ausgangspunkt der Kreativität und der Kunstschaffende wandelt sich zu einer achtsamen Mediationsperson des gemeinsamen Gestaltungsprozess.

In einer Zeit der Bedrohung der Existenz der kulturellen Landschaft Berlins soll In Conversation eine Plattform zum Austausch neuer und innovativer Ideen zwischen Crip-Künstler*innen und anderen marginalisierten Akteur*innen der Berliner Kunstszene – und darüber hinaus – bieten. Informationen zum Barriereabbau:
- Informationen über die Zugänglichkeit der Galerie selbst sind auf unserer Webseite bei "Über uns" zu finden. - Bei der Eröffnung ist Verdolmetschung zwischen gesprochenen Deutsch und DGS für die Rede geplant, danach ist Kommunikationsassitenz dabei.
- Es gibt ein taktiles Leitsystem auf dem Boden für blinde Besucher*innen.
- Alle Videos haben Untertitel.
- Es gibt Informationen zu der Ausstellung auf Braille, DGS und einfache Sprache in der Galerie.
- Die interaktiven Kunstwerken sind für Rollstuhlfahrer*innen geeignet.

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