Outdoor-Ausstellung im Volkspark am Weinberg, Berlin-Mitte
Ausstellung: 25. – 26. März 2022
Initiiert von: Elisa Duca und Pauline Doutreluingne
In Zusammenarbeit mit Schüler:innen des John-Lennon-Gymnasiums
Transgression wird gefördert durch das Bezirksamt Mitte, mit Mitteln der Landeskommission
Berlin gegen Gewalt im Rahmen der kiezorientierten Gewalt-und Kriminalitätsprävention 2021,
den Solidarfonds und die audaxa Management GmbH.
Die Schüler:innen des John-Lennon-Gymnasiums haben gemeinsam mit der Künstlerin Elisa Duca und der Kuratorin Pauline Doutreluingne, die ebenfalls in der Nachbarschaft Berlin-Mitte ansässig sind, ein multi mediales Programm entwickelt, in dem ihre ganz persönlichen Grenzerfahrungen und -überschreitungen thematisiert werden und im Sinne einer begehbaren Kunstintervention ästhetisch erfahrbar werden. Die von den Anwohnenden als Problem empfundenen Grenzüberschreitungen Jugendlicher im Park werden bewusst thematisiert.
Bäume und Laternen im Park werden durch ein farbiges Seil miteinander verbunden. Neben dieser symbolischen, physisch erfahrbaren Grenzmarkierung werden kurze Videos, in denen Social Media, Öffentlichkeit oder der eigene Körper thematisiert werden, auf eine Leinwand am Rosengarten projiziert. Die Schüler:innen haben Performances und raumgreifende Interventionen erarbeitet. Sie organisieren eine Mottoparty im Stile der Zwanzigerjahre live unterstützt durch die Jazzband der Schule. Elisa Duca zeigt Eisskulpturen, die Kleidungsstücke enthalten und innerhalb der Ausstellungszeit vollständig schmelzen. Die zurückbleibenden Kleidungsstücke verweisen auf „Fast Fashion“. Die Initiatorinnen und die Schüler:innen regenzum Diskurs und zur aktiven Teilnahme an der Nachbarschaftsgestaltung an. Das Projekt entstand aus Überlegungen der „Anwohnendeninitiative Weinbergsweg“.