Täglich, 11:00 - 20:00 Uhr
Wir sind müde. Trotz Krise und pandemischen Ausnahmezustands mussten wir weiter und weiter arbeiten, während ein bedeutender Teil unseres Lebens stillstand. Unsere Körper sind erschöpft, wir können nicht mehr.Die Ausstellung untersucht das gegenwärtige Verhältnis von Arbeit, Liebe und Erschöpfung.
Anike Joyce Sadiq entwickelt gemeinsam mit der Tänzerin Laurie Young Skulpturen, die stützen und erschöpft sein lassen. Sie sind Abdruck, Aufforderung und zugleich Hommage an müde Körper. Konstanze Schmitt tritt während der Ausstellungszeit in Kontakt mit der Nachbar:innenschaft am Frankfurter Tor. In performativen Forschungen beschäftigt sie sich mit post/pandemischen Verhältnissen im Spannungsfeld von Liebesarbeit und Erschöpfung
Welche Verflechtungen bestehen zwischen gesellschaftlichen Ungleichheiten und unseren Erschöpfungszuständen? Auf welche Art und Weise beeinflussen sie unsere Beziehungen? Gibt es Formen von Selbst(für)sorge und Beziehungsarbeit, die sich der kapitalistischen Aneignung entziehen oder widersetzen?
Liebe und Erschöpfung ist der dritte Teil der Ausstellungsreihe MY WORKING WILL BE THE WORK. on self/care, labour and solidarity, kuratiert von Linnéa Meiners und Jorinde Splettstößer.Eintritt frei
VERMITTLUNG UND VERANSTALTUNGEN
Mi, 07.07. | 18:00
Eröffnung mit Music Performance (Set) von NKDR
Mi, 01.09. | 18:00
Work (Explicit) Lesekreis mit Jorinde Splettstößer und Linnéa Meiners
Sa, 04.09. + So, 05.09. | 13:00
KGB Touren mit Fahrrad und zu Fuß
Do, 09.09. | 15:00 - 17:30
Wir sind müde! Workshop zur Ausstellung mit dem F3_kollektiv in Einfacher Sprache
So, 12.09. | 15:00
Finissage mit Performance von Konstanze Schmitt
mit Konzert von KGB Sounds und Softeis...
weitere Veranstaltungen folgen!
TEAM
KURATORINNEN Linnéa Meiners, Jorinde Splettstößer
PRODUKTIONSLEITUNG Carolina Redondo
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Helen-Sophie Mayr
PROJEKTASSISTENZ Dani Hasrouni, Markus Hemann, Sofía Pfister
AUFBAU Juan Manuel Blanco, Maita Gasic, Johann Hackspiel, Tanya Neira
ÜBERSETZUNG Sonja Hornung
AUFSICHT Ferdinand Gieschke, Ercan TurucDie Kuratorinnen möchten sich bedanken beim Team der Galerie im Turm und dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, namentlich: Stéphane Bauer, Kristoffer Holmelund, Serkan Sevincli, Josef Stöhr sowie dem Team der Aufsichten.Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa: der Spartenoffenen Förderung, dem Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und Fonds Ausstellungsvergütungen für bildende Künstler:innen. Die Galerie im Turm ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg.