Anne Brannys | Chris Dreier | Thilo Droste | Barbara Duisberg | Claudia von Funcke | Kati Gausmann | Marco Goldenstein | Mariel Gottwick | Wolfgang Hille | Ieva Jansone | Jai-Nem Jeong | Minna Kangasmaa | Tuomo Kangasmaa | Eleana Katanu | Annette Kuhl | Deborah S. Phillips | Gabriele Regiert | Hildegard Skowasch | Monika Schelk | Petra Tödter | Viola Wandrey | Sibylla Weisweiler
30. November 2013 bis 5. Januar 2014
Vernissage: Freitag, 29. November 2013 um 19.30 Uhr
Öffnungszeiten: Mi – So 15 bis 19 Uhr
Weihnachten und Neujahr geschlossen.
Freitag, 13. Dezember 2013, 19.30 Uhr Künstlergespräch und Präsentation der Jahresgabe, gestaltet von Deborah S. Phillips
Finissage: Sonntag, 5. Januar 2014 um 19.30 Uhr Künstlergespräch und Verlosung der Kunstlotterie
Der Kunstverein Neukölln widmet sich 2013/14 in loser Folge dem Phänomen kooperativer Arbeitsmethoden von Künstler_innen-Kollektiven, -Symbiosen und -Paaren. Den Auftakt macht dabei das Hildegard Projekt. In der freien Künstler_innengruppe kommen immer wieder bis zu acht feste Mitglieder zusammen, um mit hinzugeladenen Kolleg_innen in einen gleichberechtigten Austausch über das Kunstschaffen und die Möglichkeiten einer gemeinsamen Kunstpräsentation zu treten. Zur Festlegung einer meist innovativen und unkonventionellen Präsentationsform wird über einen längeren Zeitraum hinweg gemeinsam diskutiert und im basisdemokratischen Miteinander um eine tragfähige Form argumentativ gerungen.
Für die Ausstellung „to be announced" hat der Kunstverein Neukölln Künstler_innen zusätzlich zu den Künstler_innen des Hildegard Projekts alle Personen eingeladen, die hier bereits einmal ausgestellt haben bzw. Mitglied im Kunstverein sind. Alle Künstler_innen sind in einem experimentellen Rahmen aufgefordert, sich einer ungewohnten Kooperation zu stellen. Schließlich gehört es für die meisten Künstler_innen zum Alltag, allein um ihre künstlerische Position und die optimale Auf- bzw. Ausstellung zu ringen. Jede Teilnehmer_in bringt ein autonomes Kunstwerk unbestimmter Gattung, Größe und Materialität ein. Im Rahmen einiger selbst ausverhandelter Spielregeln wird aus der Gruppe heraus und mit den zufällig eingelieferten Kunstwerken eine gemeinsame „soziale" Skulptur entwickelt, deren Ziel es ist, alle individuellen Kunstwerke zu einem alle Künstler_innen und Arbeiten wertschätzenden „Gesamtkunstwerk" zu verbinden. Vorhersagen über eine zu erwartende Gestaltung können nicht getroffen werden.
Koordination: Hildegard Projekt, www.hildegard-projekt.de