Foto-Ausstellungen im Willy-Brandt-Haus: Barbara Klemm und Martin Roemers

ICAL

Wilhelmstraße 140 / Stresemannstraße 28 10963 Berlin - zum Stadtplan

Dienstag 01.12.2009 - 15.01.2010

Kategorie: Kunst (Galerien etc.)

Barbara Klemm "Helldunkel. Fotografien aus Deutschland"



Martin Roemers "Relikte des Kalten Krieges"







Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr, Eintritt frei, Ausweis erforderlich. Die Ausstellungen sind am 26. und 28.12.2009 geoffnet, am 24., 25., 31.12.2009 und 01.01.2010 geschlossen.







Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. prasentiert die Ausstellung "Helldunkel. Fotografien aus Deutschland" einer der bedeutendsten Fotografinnen Deutschlands Barbara Klemm, die am 27. Dezember ihren 70. Geburtstag feiert. Ihre Arbeiten aus vierzig Jahren, 1968-2008, geben Zeugnis der historischen Entwicklung und der Gegenwart in einem jahrzehntelang geteilten Land. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden jene Fotografien, die in Deutschland Ost und West vor und nach der Wiedervereinigung entstanden sind. Die Fotografien vom Mauerfall und der Wiedervereinigung sind ein dramatischer Hohepunkt, der sich in früheren Bildern ankündigt und dessen Folgen Barbara Klemm seither genau beobachtet.







Barbara Klemm war seit 1959 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung tatig, von 1970 bis 2004 als Redaktionsfotografin mit dem Schwerpunkt Feuilleton und Politik. Die Fotokünstlerin erhielt unter anderem 1989 den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie.







Eine Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen e. V. www.ifa.de.







Der Kalte Krieg ist vorbei - doch seine Zeichen gibt es noch. Vierzig Jahre lang teilte der Eiserne Vorhang die Lander Europas in Ost und West, wurden Atombunker errichtet, Waffenarsenale angelegt, probte man den Ernstfall. Uber zehn Jahre unternahm der niederlandische Dokumentarfotograf Martin Roemers Reisen durch die einstigen Feindeslander diesseits und jenseits der Linie. In seinen Bildern wird die Ara von Feindschaft, Abschreckungspolitik und Wettrüsten auf nachhaltige Weise lebendig - auch als Mahnung für eine Zukunft des Friedens.







Martin Roemers lebt als freischaffender Fotograf in den Niederlanden. Seine Fotografien wurden in internationalen Magazinen und Zeitungen unter anderem im "National Geographic", "The New York Times", im "Spiegel" und der "Zeit" veroffentlicht. 2006 erhielt er den World Press Award. 2007 erschien sein Buch "Trabant. Die letzten Tage der Produktion".



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