"Entfernte erträgliche Morde" Ukrainisch-Polnische Kunstausstellung an Plakatwänden mitten in Berlin

ICAL

Donnerstag 01.09.2022 - 19.09.2022 - Anfangszeit: 00:00 Uhr

Kategorie: Kunst (Galerien etc.)

"Entfernte erträgliche Morde" Ukrainisch-Polnische Kunstausstellung an Plakatwänden mitten in Berlin

Mit ihren Arbeiten drücken die polnischen und ukrainischen Künstler:innen Solidarität und Unterstützung für die Ukraine und ukrainische Künstler in Zeiten der russischen Aggression aus. Ab dem 31. August ist das Ergebnis der Zusammenarbeit im Berliner Stadtraum zu sehen. Die vom Adam-Mickiewicz-Institut initiierte und organisierte Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit polnischen Kulturinstitutionen und Kunstgalerien und mit Unterstützung des polnischen Ministeriums für Kultur und nationales Erbe realisiert.

Die Ausstellung besteht aus 19 Kunstwerken – kollaborativ und in unterschiedlichen Techniken im Tandem von 18 polnischen und 19 ukrainischen Künstlern geschaffen – und wird bis zum 19. September in Berlin präsentiert. Berliner Passant:innen, die jetzt am Alexanderplatz, rund um den Potsdamer Platz oder in der Nähe des Hackeschen-Marktes unterwegs sind, können die großformatig aufgezogene Kunst auf den Plakatwänden für jede:n zugänglich entdecken. „Mit Öl getränkt, kohleverstaubt, fossil befeuert, Freiheiten (...), beginnt der Text auf einer Zeichnung, die eine Pipeline mit roter Flüssigkeit abbildet. Andere Bilder zeigen ein Smartphone mit Fliegeralarm-App in zerlaufende Farben oder eine Fotocollage mit Bildern von Straßenblockaden – Metall, Säcke und Steine ineinander aufgehäuft. Im Dialog miteinander sind so aussagekräftige Bilder entstanden, die unter anderem unterschiedliche Reaktionen auf Gewaltgefahr, Fluchterfahrungen und den Waffenhandel, den Willen zum Freiheitskampf sowie Umwelt- und Ressourcenmanagementfragen dokumentieren.

„Wir begannen mit der Arbeit an der Ausstellung „Distant Tolerable Murder“ in den ersten Tagen der russischen Invasion in der Ukraine. Ihre Struktur geht von einem engen Austausch zwischen Künstlern aus der Ukraine und Polen aus und spiegelt ihre gemeinsamen Erfahrungen und verstärkten Gefühle der Solidarität in Kriegszeiten wider.“, erklären die Ausstellungskuratorinnen Anna Lazar und Lada Nakonechna.

Wer die Werke entdecken möchte, sollte in folgenden Straßen Ausschau halten: Alexanderplatz Gipsstraße/Joachimstraße Niederkirchnerstraße/Stresemannstraße
Planckstraße
Rathausstraße
Rosa-Luxemburg-Straße
S-BF Alexanderplatz
S-Bf Friedrichstraße
Schiffbauerdamm
Stresemannstraße/Niederkirchnerstraße
Voßstraße

(c) IAM https://iam.pl/en

Twiago Werbung

Platzhalter für Twiago Werbung

Kommentare

Verlassen Gratis in Berlin Sie sind dabei, die folgende URL zu besuchen Ungültige URL

Laden...
Kommentare

Kommentar erstellt.
CAPTCHA

Weitere interessante Angebote