Künstler: Günter Krauke - Evelyne
Dauer der Ausstellung: 2.8.2013 bis 1.9.2013
Ort: Die Aktgalerie, Krossener Straße 34, 10245 Berlin
Vernissage mit Kristoff Becker, Cellotronics: Freitag, den 2. August 2013 um 19 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag 16 bis 20 Uhr
In dieser Aktfotoausstellung, spielt die Zahl drei eine wichtige Rolle: Drei Aufnahmeorte, drei Frauen, drei Fototechniken, drei Präsentationsformen. Die Orte: Am Ärmelkanal, (Normandie), am Tegeler See (Berlin), auf dem Darß (Ostsee). Die Frauen: Eve, Maud und Noëlla. Die Fototechniken: Analoge Panoramakamera, digitale Spiegelreflexkamera und I-Pad. Die Präsentationsformen: Dreier Fotosequenzen, 1 m lange Panoramafotos und Fotomosaike als Fotomontage (drei mal drei Fotos).. Daraus ergibt sich das Spannungsverhältnis zwischen dem jeweiligen Charakter der Aufnahmeorte, den drei sehr unterschiedlichen Frauen, der schwarz-weiß und Farbfotografie und den drei besonderen Arbeitsergebnissen.
Am Ende dieser Reise stehen Aufnahmen, die den Betrachter zu ungewohnten, überraschenden und fantasievollen Impressionen und Perspektiven einladen.
Vereint werden alle drei Orte durch die Nähe zum Wasser, ob Meer oder See. Und trotzdem bleibt jeder Ort unverkennbar, zeigt seine spezifische Ausformung.
Eine Ausstellung, die uns mit einer gewissen Leichtigkeit die Vielfalt der Beziehungen zwischen Körper und Natur nahebringt, aber auch zwischen Mensch und künstlichen Wasseroasen, hier in Form eines Schwimmbeckens.
Durch die Wahl von drei Kameratypen erweitert sich das Wahrnehmungsspektrum des Betrachters, da jede Kamera unverwechselbare Fotos ermöglicht. Panoramakamera und I-Pad stehen dabei im Kontrast zu der uns umgebenden hochauflösenden Pixelflut.
Günter Krauke Jahrgang 51, am Tegeler See aufgewachsen und häufig in seiner 2. Heimat, der Normandie fotografisch tätig, hat mehr als 20 Fotoausstellungen konzipiert und durchgeführt und ebensoviele Fotoalben im Selbstverlag veröffentlicht. „ Die Verwendung einer analogen Panoramakamera hat mich zu ganz neuen Sehweisen geführt. In gewisser Hinsicht wird durch sie mein eigener Blickwinkel festgehalten, aber gleichzeitig auch durch die Krümung verfremdet, was zu immer neuen Überraschungen führt“. |