Between_ in VR

ICAL

DOCK 11 Kastanienallee 79 10435 Berlin - zum Stadtplan

Sonntag 11.06.2023 - Anfangszeit: 14:30 Uhr

Kategorie: Kunst (Galerien etc.)

Between_ in VR

BETWEEN_ in VR
Ein virtuelles Universum aus Körperteilen

Sonntag. 11. June @DOCK 11, Saal 2 I 14 : 30 – 19 : 00 (9 Zeitfenster) I 

https://dock11-berlin.de/digital/programm/termine/between-in-vr
(Der obigen Reservierungslink wird im Mitte Mai geöffnet)


Virtuelle Universum der Körperteile! Die in Seoul-Berlin basierende Choreografin Howool Baek hat in ihrem neuen 360-Grad-VR-Film BETWEEN die Hypothese im virtuellen Raum verwirklicht; nämlich "Der menschliche Körper ist ein Mikrokosmos des großen Universums"

Körperteile werden in Verbindung mit der VR-Technologie als eigenständige Lebensform im virtuellen Raum verselbstständigt und damit in einem weiten Weltraum verwandelt ; Hände, Füße, Bauchnabel, Augen, Beine und Haare, die vom Körper getrennt sind, werden zu kleinsten Teilchen der Schöpfung des Weltalls in ihrer eigenen Form.

Die Choreografin Howool Baek arbeitet seit mehr als 10 Jahren daran, die mit Körperteilen ersetzbare Mimik des Gesichts zu finden. Durch ihre langjährige Choreografie erkannte sie das einzelne Körperteil als ein autonomes Ausdrucksmittel; die Bewegungen und Gesten des Körpers sind sowohl funktionell ausführende Objekte, die Befehlen aus dem Gehirn folgen, als auch an sich unabhängige verkörperte Mimik.

In "BETWEEN_ in VR" wird das einzelne Körperteil, welches sich als untergeordnetes Körperteil auf der Theaterbühne präsentiert, im virtuellen Raum verselbständigt. Die Körperteile haben sich dann als Elementarteilchen der Erschaffung des Universums verwandelt und sie differenzieren sich endlos nach dem Prinzip aller Lebewesen und reproduzieren Geburt und Tod. Indem sie den Zyklus wiederholen, verwandeln sie sich in virtuelle und multiple Universen. Durch diese überwältigenden 360°-VR-Raum hat das Team eine neue Art von Zwischenraum geschaffen, der die unveränderbaren Grenzen zwischen Körperlichkeit und Virtualität, Körperlichkeit und Daten, analog und digital, Betrachter und Spieler integriert.

BETWEEN ist eine Serie, die mit einer Bühnenperformance im Jahr 2019 begann. Es entstand als audiovisuelle Performance, die Körperteile vom Körper trennte, gefolgt von einer Videofilmarbeit im Jahr 2020, einer interaktiven Web-Performance-Version, die im Jahr 2021 in einem Browser betrachtet werden konnte und einem VR-Film im Jahr 2022. Die Choreografin Howool Baek, der Klangkünstler Matthias Erian und vobe, die Entwickler der Virtual-Reality-Technologie sind an diesem Projekt beteiligt.


| Termine |
Sonntag. 11. Juni @DOCK 11, Saal 2, Spieldauer: 25min., 9 Zeitfenster14:30 - 15:00 (Premiere) / 15:00 - 15:30 / 15:30 - 16:00 / 16:00 - 16:30 / 16:30 - 17:00 / 17:00 - 17:30 / 17:30 - 18:00 / 18:00 - 18:30 / 18:30 - 19:00

Freier Eintritt / ab 13 Jahren /
Der folgende Reservierungslink wird im Mitte Mai geöffnet:
https://dock11-berlin.de/digital/programm/termine/between-in-vr

| Produktionsteam |
Regie & Choreografie_Howool Baek Virtual Reality Produktion_ Christoph Vogel & Michael Bertram Sound Creation & Design_ Matthias Erian 3rd eye_ Jin Lee Beschreibungtext_ Okju Son Trailer_ Yoann Trellu Poster Grafikdesign_ Philipp Carbotta Presse & Öffentlichkeitsarbeit_ Räy Lee Produktionsleitung_ Mario Stumpfe Vorproduktion 3D-Modellierung und Animation_ EMP Emotion Capture Vorproduktion_ Jinyoung ShinProduziert von Howool Baek BODIES.DIGITAL

Instagram | https://www.instagram.com/bodies.digital/ | @bodies.digital
Howool Baek | www.howoolbaek.com
Pressekontakt | Räy Lee | press@betweenontheweb.com

Vorproduktion Unterstützt von 2022 ARKO Art & Tech
Produktion gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm tanz:digital des Dachverband Tanz Deutschland.

Die Choreografin
|Howool Baek| hat durch ihre Arbeit mit Körperfragmenten, ohne Fokus auf Gesicht und Mimik, ihre eigene choreografische Sprache entwickelt. Indem sie den Körper dekonstruiert und transformiert, eröffnet sie eine andere Perspektive auf diesen. Stereotypen über den Körper werden aufgebrochen. In Baeks Arbeiten soll das Publikum neue Erfahrungen mit dem Körper machen und gesellschaftliche Normen aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Vor kurzem hat sie ihr Konzept von der analogen Bühne auf die digitale Bühne ausgeweitet und experimentiert mit ihrer eigenen choreografischen Methode im digitalen Raum.

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