Semir Alschausky (*1962) und Heinz Handschick (*1931) überzeugen mit ihrem künstlerisch-poetischen Anspruch. Gemeinsam ist ihnen das meditative Moment ihrer Arbeit, das sich aus dem (hoch)kultivierten, rein technischen Vorgang des Herstellens herleitet. Heinz Handschick erzeugt aus kleinen, freien Skizzen auf Papier großformatig gerasterte Zeichnungen auf Leinwand. Die ursprünglich beilaufig gekritzelten Behauptungen erfahren gezielte Verwandlung, indem sie zwar mechanisch-optisch vergroßert, dann aber in in einer Art kontemplativer Handarbeit auf den neuen Untergrund gebracht werden. Semir Alschausky ist das Material Papier die Wesenheit. Durch seine ungewohnliche Große und die Ausdehnung der Bildelemente auf ihm, ist eine korperliche Wirkung auf den Betrachter beabsichtigt. Auch bei ihm entsteht wahrend des Machens eine Form betrachtender Spiritualitat, die den Arbeiten ihre Authentizitat verleiht. \"Beide haben, auf jeweils eigene Weise, den Zweifel daran zum Thema erhoben, was Malerei vermeintlich allein konstituiert: das Gestische einerseits und das Realistische andererseits und deren Mischformen. Sie haben einen eigenen Weg der Ubersetzung einer Idee, des gezeichneten Concettos in Malerei gefunden.\"
(Eugen Blume im Kunstblatt zur Ausstellung)
Galerie Parterre
Fiktionen - Ficciones
Semir Alschausky und Heinz Handschick, Malerei
Ausstellung vom 21. Juni bis 29. Juli 2012
Ausstellungseroffnung:
Mittwoch, 20. Juni 2012, 20 Uhr
Zur Ausstellung spricht Dr. Eugen Blume, Leiter Hamburger Bahnhof.
Galerie Parterre
Danziger Straße 101, Haus 103
10405 Berlin (Prenzlauer Berg)
www.galerieparterre.de
Offnungszeiten
Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag 13 - 21 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Eintritt frei