Denn alles was den Gesetzen des Verstandes und der Vernunft widerstreitet, ist freilich unmöglich.

ICAL

Christinenstraße 18/19 10119 Berlin - zum Stadtplan

Samstag 21.09.2013 - 13.10.2013 - Anfangszeit: 14:00 Uhr

Kategorie: Kunst (Galerien etc.)

Denn alles was den Gesetzen des Verstandes und der Vernunft widerstreitet,  ist freilich unmöglich.

Was ist wahr? – Ein Raumexperiment mit Installation, Film, Schriftkunst, Fotografie, Performance und Text

Das Verhältnis von Wissen und Glauben bei der Suche nach Realität und Wahrheit beschreibt das Hauptthema der neuen Ausstellung im Kunsthaus MEINBLAU. Mit den verschiedensten künstlerischen Ausdruckformen nähern sich die acht Künstler den unterschiedlichen Varianten von Wahrheit.   Unsere Welt befindet sich in einem schnellen und stetigen Wandel und wir geben vor, mehr zu wissen als je zuvor. Aber was davon ist wahr? Ist Wahrheit nur existent, wenn das Wissen im Sinne der Beweisführung auch evident ist? Wo ziehen wir die Grenze zwischen Intuition und kognitiver Wahrnehmung? Sind wir imstande, uns eine eigene Wahrheit zu schaffen? Und speichert das Internet Wissen und Wahrheit oder schafft es – ganz im Gegensatz dazu – Möglichkeiten moderner Propaganda und individueller, nicht evidenter Wahrheitsfindung auf der Basis von Halbwissen und Pseudowahrheiten? Was ist der Anteil individuellen Wissens am kollektiven Verhalten und Bewusstsein? Welche Rolle spielt die menschliche Intuition bei der Wissensgenerierung?   Die Künstler und Autoren dieses Projekts begeben sich nicht auf die Suche nach Antworten, sondern evozieren vielmehr Fragen und Gedanken, die – möglicherweise - zu Hypothesen, Utopien oder gar zur völligen Verwirrung führen könnten. Es werden subjektive Perspektiven gezeigt, in denen das Nachdenken über Wahrheit bewusst in den schöpferischen Akt überführt wird. „Es war uns wichtig, dass dies keine klassische Gruppenausstellung wird, wo jeder seine Ecke  bekommt, sondern dass sich die Arbeiten der einzelnen Künstler aufeinander beziehen und durch verschiedene, sichtbare und unsichtbare Raumachsen miteinander verbunden werden.“ betont Julia Schmid, eine der Kuratorinnen der Ausstellung. Diese wurde, auf Einladung von Bernhard Draz, Vorstand Meinblau e.V., von Chris Bierl, Julia Schmid und Annelies Bakker initiiert.

Künstler: Maria Barnas, Chris Bierl, Keren Cytter, Wolfgang und Christoph Lauenstein, Julia Schmid, Fiete Stolte, Doris Maximiliane Würgert

Mehr Infos im Internet:

www.meinblau.de

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