Zum zweiten Mal wird der Roman Brodmann Preis vergeben und das gleichnamige Kolloquium zu Medienfreiheit und Dokumentarfilm stattfinden. Initiatoren sind das Haus des Dokumentarfilms (HDF) und das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM). Kooperationspartner und Gastgeber der Veranstaltung am 27. April ist die Landesvertretung Rheinland-Pfalz beim Bund (In den Ministergärten 6, 10117 Berlin).
Der vom Haus des Dokumentarfilms – Europäisches Medienforum Stuttgart e.V. mit 10.000 Euro dotierte Roman Brodmann Preis würdigt den zeitkritischen Dokumentarfilm mit besonderer Autorenhandschrift. Im begleitenden Kolloquium richtet sich das IfM mit Panels, Keynotes und Fachreferaten an die Dokumentarfilmbranche, Senderredaktionen und andere Medienschaffende.
Das Kolloquium beginnt mit einem Spotlight auf die Bedrohungen von Medienfreiheit in Krisen- und Kriegsregionen. Die Realitäten des politischen Dokumentarfilms, etwa Probleme der Finanzierung und Förderung, stehen im Fokus eines Panels mit Verbands-, Branchen- und Sendervertreter:innen. Die stellvertretende Programmdirektorin von Arte GEIE, Sylvie Stephan, liefert einen Impuls zum Thema „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in der europäischen Perspektive“. Diesem folgt ein Panel zu Reformdebatte und Programmauftrag des ÖRR.
An das Kolloquium schließt sich ab 18 Uhr die feierliche Verleihung des Roman Brodmann Preises mit Screening des Gewinnerfilms und einem Filmgespräch an. Die Roman Brodmann Rede hält die renommierte Dokumentarfilmerin Alice Agneskirchner. Der Abend klingt mit einem Get Together aus.
Teilnahme kostenfrei, um Anmeldung per E-Mail an hdf@hdf.de wird gebeten.
Bitte geben Sie neben Ihren Kontaktdaten an, ob Sie am Kolloquium, der Preisverleihung oder beiden Veranstaltungen teilnehmen möchten.
Wir danken unseren Unterstützern, der gastgebenden Landesvertretung Rheinland-Pfalz beim Bund sowie Arte, Heinrich-Böll-Stiftung, Reporter ohne Grenzen und DJV Berlin – JVBB.