Am 7. Mai um 19.00 Uhr findet die Präsentation zum Dokumentarfilm über Paul Celan „Im Süden meiner Seele” statt.
Im ersten Teil des Online-Events wird es eine Live-Diskussion mit dem Regisseur Frieder Schuller geben, die von Claudiu Florian, dem Leiter des Rumänischen Kulturinstituts Berlin, moderiert wird. In den Jahren 1986-1988 drehte Frieder Schuller das Werk trotz widriger Zeitumstände an Originalschauplätzen in Rumänien. Thema sind die Bukarester Jahre des jungen Paul Celan sowie die Entstehung seines bekanntesten Gedichtes „Todesfuge“. Schuller ließ sich von damals noch lebenden Zeitzeugen und Freunden die Jahre 1945-1947 nacherzählen, die allgemein als die glücklichsten im Leben Paul Celans gelten.
Frieder Schuller ist ein rumäniendeutscher Schriftsteller, Librettist, Drehbuchautor und Regisseur. Während seiner Zeit in Rumänien arbeitete er als Journalist und Literatursekretär. In Deutschland gründete er die Filmproduktionsfirma Transsilvania Film GmbH.
1981 schrieb er das Drehbuch zu "Hab keine Angst, Jakob" ("Mach dir keine Sorgen, Jakob" Adaption des Romans "Eine Fackel Ostern" Ion Luca Caragiale), dessen Drehbuch von ihm geschrieben und von Radu Gabrea Regie geführt wurde.
Wenige Jahre später, 1983-1984, drehte er die ersten beiden Filme in Rumänien, nämlich "Conrad Hass" und "Der Glockenkäufer".
Ebenfalls vor dem Sturz des kommunistischen Regimes drehte er einen Dokumentarfilm über "Hermann Oberth" und führte Regie bei dem Film "Im Süden meiner Seele".
Der jüngste Film wurde in Viscri gedreht, wo Prinz Charles ein Haus besitzt, daher der Name des Films "Ein Dorf erwacht – Siebenbürgen und der Prinz".
Der Film ist in deutscher Sprache und dauert 90 Minuten.
Der Link mit der Präsentation des Films und dem Interview wird am 7. Mai auf unserer Website und auf der Facebook-Seite des RKI verfügbar sein.