Lux Filmpreis: 3 außergewohnliche Filme

ICAL

Dienstag 13.11.2012

Kategorie: Kino

Der LUX-Filmpreis des Europaischen Parlaments fordert die europaische Filmindustrie und zeigt ihre Kreativitat.







Haben gestern begeistert gesehen: "Io sono Li" (tragikomisch berührend) und "Tabu" (lief im Berlinale-Wettbewerb, auch stilistisch-cineastisch spannend 2 Filme und Formate in einem Film) Inhaltsangaben siehe unten. Heute gibts die Filme nochmal, es wird sehr wahrscheinlich auch wieder Platze für Spontane geben. Die Filme, die Idee und das Orga-Team haben rappelvolle Sale verdient! :-)







Dienstag, 13. November 2012



17.30 Uhr: Io sono Li



19.30 Uhr: Csak a szél



21.30 Uhr: Tabu



Veranstaltungsort: CineStar - Kino in der Kulturbrauerei, Saal 5, Schonhauser Allee 36, 10435 Berlin







Für alle Vorführungen gilt:



Die Filme werden in ihrer Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.



Der Eintritt ist frei.







Die drei Filme im Uberblick:







- Tabu von Miguel Gomes - Portugal, Deutschland, Frankreich, Brasilien (110 Min.)







Eine temperamentvolle alte Frau, ihre Hausangestellte aus Kap Verde und ein sozial engagierter Nachbar teilen sich ein Stockwerk eines Hauses in Lissabon. Als die alte Dame stirbt, stoßen die Hinterblieben auf ein Geheimnis aus ihrer Jugend: eine Geschichte über Liebe und Verbrechen, die in einem Afrika langstvergessener Abenteuerfilme spielt.







- Io sono Li (Shun Li and the Poet) von Andrea Segre - Italien, Frankreich (100 Min.)







Shun Li arbeitet in einer Textilfabrik am Rande von Rom, um Geld für ihre Ausweispapiere zu verdienen und ihren acht Jahre alten Sohn nach Italien zu holen. Plotzlich wird sie in eine Bar nach Chioggia versetzt, einer Kleinstadt nahe der Lagune von Venedig. Einer der Stammkunden dort ist Bepi, ein slawischer Fischer, von seinen Freunden "der Poet" genannt. Doch die Freundschaft zwischen Shun Li und Bepi missfallt sowohl der chinesischen Gemeinde als auch vielen Einheimischen.







- Csak a szél (Nur der Wind) von Bence Fliegauf - Ungarn, Deutschland, Frankreich (87 Min.)







Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Er zeigt die Lage einer Roma-Familie in Ungarn, die nach Angriffen und Uberfallen versucht, moglichst unauffallig am Rande der Gesellschaft zu leben. Doch den Roma fallt es schwer, angesichts des zunehmenden Rassismus an ihrem gewohnten Alltag festzuhalten. Mutter Mari muss zwei Jobs unter einen Hut bringen. Ihre Tochter Anna versucht, sich auf Hausaufgaben und das Malen zu konzentrieren. Der kleine Rio aber kümmert sich um anderes. Er bereitet sich vor...



Der Film gewann 2012 bereits den großen Preis der Jury des Berliner Filmfests sowie den Jury-Preis des Pariser Filmfests.







Der Lux-Filmpreis finanziert die Untertitelung des Gewinnerfilms in die 23 Amtssprachen der Europaischen Union und die Uberarbeitung des Films in eine Fassung für hor- und sehbehinderte Menschen. Zudem wird für jedes Mitgliedsland der EU eine 35mm-Kopie erstellt beziehungsweise die Verbreitung auf DVD gefordert.







Quelle und mehr Infos: Website

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