Kostenlos Filmklassiker über Prinzessin in Burma

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Montag 30.08.2010

Kategorie: Kino

Kostenlos Filmklassiker über Prinzessin in Burma

Am 30.8. um 20.00 Uhr im Schillerpalais Neukolln!



Die Letzte Mahadevi



Ein Film von Karin Kaper und Dirk Szuszies



85 Minuten







Inge Sargent glaubt, sich in einem Marchen wieder zu finden, als sie 1953 mit ihrem birmesischen Ehemann im Hafen von Rangun einlauft und mit fürstlichen Ehren willkommen geheißen wird. Erst jetzt namlich erfahrt die junge Osterreicherin, dass ihr Mann Sao Kya Seng, den sie als Studentin in den USA kennen gelernt hat, nicht nur Bergbauingenieur ist, sondern auch Prinz des birmesischen Bergstaates Hsipaw und Oberhaupt der Shan. Inge ist somit die"Mahadevi", die Himmelsprinzessin. Schon bald sucht sie sich neue, eigene Aufgaben: Sie lernt Shan und Birmesisch, macht sich mit den Traditionen vertraut und engagiert sich in sozialen Projekten.



1962 findet das fortschrittliche Marchen ein grausames Ende: Sao Kya Seng wird nach dem Militarputsch verschleppt und ermordet; Inge Sargent gelingt mit ihren beiden Tochtern die Flucht indie USA. Bis heute wird sie als letzte Mahadevi von den Shan verehrt. Die preisgekronte Dokumentation der Berliner Regisseure Karin Kaper und Dirk Szuszies wurde an Originalschauplatzen in Osterreich, n den U.S.A. und heimlich auch in Burma gedreht. Der Film verzichtet auf jeglichen Kommentar, vertraut ganz der charismatischen Erzahlkunst Inge Sargents.



Pressestimmen:



-Ein wunderbarer Film über eine interkulturelle Utopie, der die Spannung zwischen westlicher und ostlicher Kultur widerspiegelt, aber auch Inge Sargents Zwang zur Auseinandersetzung mit den politischen Unruhen in Burma. Sehr sehenswert." ( (Berliner Zeitung)



-Die Brutalitat des Militars wird in den Erzahlungen von Inge Sargent ebenso lebendig wie das verlorene Marchenland, dem sie sich heute noch verbunden fühlt. Nicht allein das Schicksal der burmesischen Flüchtlinge, um die sich ihre Stiftung kümmert, offenbart, dass sich die Verhaltnisse nicht verbessert haben.-€œ ( Berliner Morgenpost)



-Kein Kommentar unterbricht die Schilderung, die Autoren verstehen sich offenbar als Begleiter auf einer Reise in die Vergangenheit und einmal um die Welt. Ihre schier unglaubliche Lebensgeschichte schildert die geborene Forsterstochter aus Karnten so einfach und klug, wie es ein Dritter nicht besser vermochte. ( FAZ)



-Der schnorkellose Film und die marchenhafte Geschichte platzieren -Die letzte Mahadevi-€œ irgendwo im Niemandsland zwischen Traum und Wirklichkeit, kein Dramatiker kann so wunderbar und so dramatisch sein wie das Leben selbst. ( Zitty)























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