Filmvorführung MIN DAZT im Sprachenatelier

ICAL

Frankfurter Allee 40 10247 Berlin - zum Stadtplan

Freitag 18.03.2011

Kategorie: Kino





... am Freitag, 18. Marz 2011, 20:00 Uhr







... in Anwesenheit des Regisseurs Miraz Bezar







... im Sprachenatelier Berlin



institut für sprachen, kunst und kultur



Frankfurter Allee 40, 10247 Berlin



U5 Samariterstr. / Tram10 Frankfurter Tor







Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, um Anmeldung wird jedoch gebeten:







Die zehnjahrige Gulistan und ihr jüngerer Bruder Firat wachsen in Diyarbakir auf, einer Stadt im Herzen von Türkisch-Kurdistan. Ihr Vater gerat als regimekritischer Journalist ins Visier der paramilitarischen Todesschwadronen. Auf der Rückfahrt von einer Hochzeit erschießen sie den Vater und die Mutter vor den Augen der Kinder.







Zunachst versucht sich die junge Tante Yekbun um die beiden traumatisierten Kinder und deren kleine Schwester in Babyalter zu kümmern. Doch auch sie verschwindet spurlos, bevor sie eine Ausreise für die Kinder und sich selbst nach Schweden arrangieren kann.







Geduldig warten die Geschwister auf die Rückkehr ihrer Tante. Mittellos müssen sie ohne Wasser und Strom leben und den Hausrat verkaufen. Die Miete konnen sie langst nicht mehr zahlen.







Schließlich enden sie auf den Straßen Diyarbakirs. Dort lernen sie die zwolfjahrige Zelal und ihren blinden Großvater kennen, die sie in den taglichen Uberlebenskampf auf der Straße einführen. Gulistan und Firat müssen erkennen, dass viele andere Kinder in ihrem Alter ihr Schicksal teilen.







Gulistan freundet sich mit der jungen Dilan an, die als Prostituierte arbeitet, und begleitet sie in die Hotels, wo sie auf ihre Freier trifft. Mit großem Entsetzen entdeckt Gulistan eines Tages, dass einer von Dilans Freiern der Morder ihrer Eltern ist.







Gegenüber dem liebevollen Familienvater und kaltblütigen Todesschützen wird das traumatisierte Madchen von Gefühlen der Angst und Rache heimgesucht. Die Kinder entschließen sich, nicht langer zu schweigen. Inspiriert von den Marchen, die ihnen ihre Mutter immer vorgelesen hatte, hecken die Straßenkinder von Diyarbakir einen Plan aus, um sich an dem Morder zu rachen.

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