Der legendare Film "Inkubus" (1966, s/w, 78 min) mit William Shatner (spater bekannt als Captain Kirk in der Fernsehserie "Star Trek", deutsch "Raumschiff Enterprise" wird in Berlin gezeigt. Esperanto mit englischen Untertiteln
The Establishment
Reichenberger Str. 133, 10999 Berlin (Kreuzberg)
Der Eintritt ist frei. Ab 21 Uhr geoffnet, Film ab 21:30
Die Veranstalter warnen ausdrücklich davor, daß mit dem Film eine Serie von unerklarliche Vorkommnissen verbunden sind. Der Schauspieler Milos Milos (Incubus) brachte 1966 seine Freundin Barbara Ann Thomason Rooney, die 5. Frau Mickey Rooney, und sich selbst um. Die Schauspielerin Ann Atmar verübte ein Jahr nach Fertigstellung des Film Selbstmord. Die Tochter der Schauspielerin Eloise Hardt wurde entführt und ermordet. Regisseur Leslie Stevens und die Schauspielerin Allyson Ames ließen sich scheiden und Stevens Produktionsfima "Daystar Productions" ging pleite. Und nicht zuletzt war Sharon Tate, die spater von Charles Manson ermordet wurde, Gast bei der Uraufführung.
William Shatner erinnert sich, daß bei den Dreharbeiten in Kalifornien ein "Hippie" aufgetaucht sei und sich nach dem Film erkundigt habe. Er wurde weggeschickt und soll das ganze verflucht haben. War das Charles Manson gewesen?
Genug Stoff für Gruselgeschichten, wie beim Fluch des Tut-Anch-Amun.
Es handelt sich um einen Horrorfilm, der lange als verschollen galt, weil alle Kopien vernichtet worden waren. Eine Kopie mit franzosischen Untertiteln wurde jedoch schließlich in der Cinémathèque Française in Paris gefunden. Der US-amerikanische SciFi-Channel finanzierte die Restaurierung und gab den Film im Jahr 2001 mit englischen und franzosischen Untertiteln auf DVD heraus.
Alle Dialoge im Film sind auf Esperanto - oder was man im Kalifornien der 1960er Jahre dafür hielt. William Shattener spricht es mit kanadischem Akzent.