Campus-Kino "Jeder schweigt von etwas anderem"

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Ruschestraße 103 10365 Berlin - zum Stadtplan

Dienstag 20.08.2024 - Anfangszeit: 18:00 Uhr

Kategorie: Kino

Campus-Kino "Jeder schweigt von etwas anderem"

5 Jahre Campus-Kino: Filme in der Stasi-Zentrale
(Open Air 5.8. bis 29.8.2024)

Von Montag, 5. August, bis Donnerstag, 29. August 2024, wird der Innenhof der "Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie" auch diesen Sommer zur Open-Air-Spielstätte: Das Campus-Kino präsentiert vier Wochen lang Filme zu DDR-Vergangenheit, Staatssicherheit, Archiv und Aufklärung.
Alle Filme sind nach 1989 produziert und thematisieren Repression, Revolution oder Aufarbeitung. Sie wecken Erinnerungen oder geben Raum für die Fragen von jungen Menschen. Am historischen Ort, vor der Kulisse von Stasi-Minister Mielkes ehemaligem Dienstsitz, lässt sich zur Aktualität der Vergangenheit ins Gespräch kommen.
Die abendliche Vorführung startet mit Material aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv. Hinterher besteht die Gelegenheit, sich mit Filmschaffenden, Fachleuten sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen auszutauschen. Begleitend gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Ausstellungen und Führungen zum Thema des Abends. Detaillierte Informationen finden Sie auf der jeweiligen Terminseite.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, außer für die Führungen.

"Jeder schweigt von etwas anderem"

Jede Familie hat ein Geheimnis, einen dunklen Punkt, den keiner berühren will. Drei Familien aus der geschätzten Zahl von 250.000 politischen Gefangenen der DDR kämpfen mit der Frage, wieviel Vergangenheit sie heute noch zulassen wollen. Über drei Generationen sitzen manche Wunden so tief, dass sie über Jahrzehnte niemand aufreißen wollte. Jetzt werden die Kinder erwachsen und damit wächst der Druck, das alte Schweigeabkommen zu brechen. Doch wie stellt man seinen Eltern die richtigen Fragen? Was will man als Kind überhaupt wissen? Und wer soll eigentlich den ersten Schritt machen? Der Film zeigt die Auseinandersetzung dreier Familien mit den generationsübergreifenden Folgen der DDR-Vergangenheit und wird so zu einer Bestandsaufnahme im Umgang mit der jüngsten deutschen Geschichte. Dokumentarfilm, 2006, Regie: Dörte Franke und Marc Bauder, 72min Gespräch: Jens Planer-Friedrich (Leiter der Beratungsstelle beim Berliner Aufarbeitungsbeauftragten) und Utz Rachowski (Zeitzeuge), Anne Gollin (Zeitzeugin)

Vorprogramm

18.00 Uhr • Einführung in die Beispielakten-Sammlung des Stasi-Unterlagen-Archivs Anmeldung zu den Führungen unter: einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de

Film 19:30 Uhr

Das Campus-Kino ist eine Kooperation mit der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V., dem Berliner Aufarbeitungsbeauftragten und unseren Medienpartnern Der Tagesspiegel, Radio Eins und tipBerlin. Das Campus-Kino findet unter Mitwirkung von Stasimuseum, UOKG e. V. und dem Förderverein "Campus für Demokratie" e. V. statt.

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