Ab 17 Uhr im Audimax der Humboldt-Uni:
-Was haben der Hohlenmensch, Goethe und Spiderman gemeinsam?- - Eine Zeitreise durch die Comic-Sprache
24. Februar 2011
M.L.E.A., D.S.R. Xavier Bihan, Institut für Romanistik an der Humboldt-Universitat zu Berlin
Was ist ein Comic? Wann und wo sind die Comics entstanden? Aus welchem Grund? Welches sind die erzahlerischen Merkmale der Geschichten in Bildern? Wie entsteht ein Comic? Mit welchen Schwierigkeiten werden Comicübersetzer konfrontiert? Auf diese und viele andere Fragen wird es endlich eine Antwort geben.
Am Kreuzweg verschiedener Kunstrichtungen wie Literatur, Film und Graphik ist der Comic eine Erzahlform, die von allen Altersklassen geschatzt wird. Diese Tatsache ist darauf zurückzuführen, dass bei manchen Comics, wie z.B. Asterix, verschiedene "Leseebenen" moglich sind.
Im Laufe der Zeit hat der Comic seine eigene Sprache entwickelt, und wie jede Sprache unterliegt sie besonderen Regeln, die Herr Xavier Bihan in seiner Lehrveranstaltung "Comic-Ubersetzung" mit den Studierenden des Instituts für Romanistik an der Humboldt-Universitat zu Berlin seit über einem Jahrzehnt untersucht. Anhand spannender wissenschaftlicher Erkenntnisse bietet er zusammen mit Teilnehmern der Romanistischen Gesellschaft der Humboldt-Universitat den kleinen künftigen Humboldtianern einen Einblick in die Geheimnisse der 9. Kunst.
Das Comic-Ubersetzungsprojekt zur Rettung des Weltliteraturerbes, an dem die Studenten von Herrn Bihan beteiligt sind, hat das Europaische Sprachensiegel 2010 in Frankreich erhalten.