Liebe Interessierte,
am 06.03.2018 laden wir, die Amnesty International-Hochschulgruppe der TU Berlin, Euch herzlichst zu unserer Veranstaltung zum Thema „Willkommen in Deutschland – Zurück nach Afghanistan“ ein.
Gemeinsam wollen wir erfahren und diskutieren, was es heißt, ein afghanischer Flüchtling in Deutschland zu sein. Flüchtlinge suchen Asyl, weil sie in ihrer Heimat Diskriminierung, Verfolgung, Folter oder anderen massiven Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind. Dennoch ist der Aufenthalt in den wenigsten Fällen von Dauer: Immer häufiger kommt es zu Abschiebungen, insbesondere von afghanischen Asylsuchenden.
Zusammen wollen wir erörtern: Wie ist die aktuelle Lage in Afghanistan? Woran liegt es, dass Flüchtlinge trotzdem abgeschoben werden? Und was können wir Einzelnen tun, um zu helfen?
Beginnen werden wir den Abend mit einer Performance zur Geschichte eines jungen, von Abschiebung bedrohten Afghanen, inszeniert von Transculture Arts, einer Initiative von Akteuren unterschiedlicher Herkunft und Profession.
Anschließend wird uns ein geflüchteter Afghane, der in seiner Heimat für die UNO tätig war, von den Hintergründen seiner Flucht berichten.
Schließlich werden wir das Panel eröffnen und u.a. von einer Amnesty-Asylexpertin zum Thema Afghanistan sowie einem Vertreter der Volunteering-Plattform Vostel verschiedene, teils auch sehr persönliche Einblicke in das Thema bekommen. Natürlich werden auch Eure Fragen nicht zu kurz kommen. Schauen, informieren, diskutieren und aktiv werden: Unter diesen Vorsätzen steht unsere Veranstaltung!
Wann?
Am Dienstag, den 06.03.2018, Einlass ab 18:30 Uhr, Beginn um 19:00 Uhr
Wo?
Im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal (Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin–Prenzlauer Berg)
Für Snacks und Getränke ist gesorgt. Wir freuen uns auf Euch!